Hanamikoji

Hanamikoji / Foto: Spieltroll

Hanamikoji setzt sich aus den beiden japanischen Worten Hanami für Blütenschau, was uns zum Beispiel aus der japanischen Kirschblüte und dem Spiel Ohanami geläufig ist und dem Wort koji, dass soviel heißt wie Vertrauen, zusammen. Im übertragenen Sinn sind mit der Blütenschau wohl die Geishas gemeint, um die sich das Spiel dreht und deren Gunst wir erringen wollen, wie es auch auf der Verpackung steht. Aber eigentlich ist Hanamikoji nur eine Straße in Kyoto die ein Synonym für den Rotlichbezirk der Stadt ist und das ist auch auf dem Cover des Spiels so zu erkennen. Hanamikoji ist mir von mehreren Seiten wärmstens empfohlen worden. Es gehört ebenfalls zu den Spielen des Emperor S4 Verlages aus Asien, der für einige sehr schöne Spiele verantwortlich ist und in den letzten Jahren diese auch versucht am europäischen Markt unterzubringen. Ursprünglich stammt Hanamikoji schon aus dem Jahr 2013 und wurde 2017 von KOSMOS in Deutschland in der vorliegenden Form veröffentlicht. Ein reines Zwei-Personen Kartenspiel, dass mit relativ wenig Regeln und Spielmaterial auskommt.

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Jaipur

Jaipur / Foto: Spieltroll

Kamele, Kamele, Kamele und um ein paar andere Waren auch noch gibt es in Jaipur. In diesem Handelsspiel dreht sich alles um das Tauschen, Ein- und Verkaufen von Waren im indischen Jaipur. Sébastien Pauchon, der schweizer Mitbegründer von Ystari und Gameworks ist ja mittlerweile Mitglied der Space Cowboys, die eine neue Version von Jaipur auf den Markt gebracht haben. Deshalb wird es Zeit für mich, hier im Blog, dieses Kleinod einmal zu würdigen. Man kann sich tatsächlich darüber streiten, ob man Jaipur schon als Klassiker einordnen möchte oder nicht, denn es hat wirklich bereits 10 Jahre auf dem Buckel. Allen Menschen, die gerne zu zweit spielen, sei Jaipur schon vorab wärmstens empfohlen, denn bei Jaipur handelt es sich um ein reines 2 Personen-Spiel in dem der Handel mit Warenkarten im Vordergrund steht. Klingt zunächst gar nicht mal so aufregend und eher ein bißchen drög, ist aber ein wirklich schönes Spiel.

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Imhotep – Das Duell

Imhotep – Das Duell / Foto: Spieltroll

2016 erschien bei KOSMOS ein tolles Spiel von Phil Walker-Harding mit dem Namen Imhotep und es sorgte für einiges an Aufsehen, da es im Jahr seines Erscheinens bereits für das Spiel des Jahres nominiert wurde. Das Spiel bot nicht wirklich viel Neues, jedoch verband es sehr geschickt seine Mechanismen zu einer tollen Spielerfahrung. Zwei Jahre später, wie bei KOSMOS schon fast üblich, erschien Imhotep – Das Duell, eine Zweispielervariante, die das Thema aufgriff und versuchte das Konzept des Hauptspiels in ein rundes Spiel für zwei Spieler zu verwandeln. Phil Walker Harding ist auch für diese Variante als Autor verantwortlich und auch Imhotep – Das Duell schaffte den Sprung auf die Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres-Preis 2019. Also erneut ein paar Vorschusslorbeeren.

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One Minute Game (Omiga)

Omiga / Foto: Spieltroll

Boah wat ´ne Hitze. Da hat man ja überhaupt keine Lust sich lange an den Computer zu setzten und eine Review zu schreiben, geschweige denn sich mit vielen Leuten an einem Tisch zu versammeln und Brettspiele zu spielen. In der Sommerzeit sollte man höchstens mal was kurz und knackiges auf den Tisch bringen, wenn es so heiß wie momentan ist. Da kommt Omiga oder One Minute Game, wie es ganz ausgesprochen heißt, ja gerade richtig. Wobei eigentlich hies Omiga eigentlich mal Flanx, oder heißt es immer noch. Egal, warum das so ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich habe den Namen Omiga zuerst gehört und es so kennengelernt. Omiga scheint genau das richtige für einen kurzweiligen Spaß zu sein, denn der Name verrät es schon, das Spiel soll in einer Minute gespielt sein. Ist das möglich? Ja!

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Patchwork

Patchwork / Foto: Spieltroll

Meine Frau wollte so eine Patchwork-Decke immer schonmal selber anfangen, aber als sie dann vor Jahren auf Patchwork von Uwe Rosenberg gestoßen ist, war sie recht fasziniert von diesem Spiel. Wir haben es uns aber dann doch erst Jahre später zugelegt, inzwischen gibt es weitere Varianten zu kaufen, aber wir bleiben beim Original. Patchwork ist eine Art Puzzlespiel nur für zwei Spieler, die sich gegenseitig die besten Teile für ihre Decken streitig machen. Dabei gilt es sorgsam mit seinen Knöpfen umzugehen, denn wer nicht mehr genügend hat, kann keine guten Teile mehr kaufen. Uwe Rosenberg hat mit diesem Spiel angefangen sich für Puzzlespiele zu interessieren und hat in den nachfolgenden Jahren gleich eine ganze Serie von Spielen in diesem Genre herausgebracht.

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Pagoda

Heute ist mal wieder Zeit ein bißchen in der Vergangenheit zu wühlen und ein Spiel hervorzuholen, dass bereits fünf Jahre alt ist, aber wie ich finde, leider nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Die Rede ist von Pagoda von Arve D. Fühler, erschienen bei Pegasus Spiele. Leider sieht das Spiel mit seinem Schachteldesign irgendwie ein wenig zu bieder aus, um die Aufmerksamkeit zu erregen, die es vom spielerischen eigentlich verdient hätte. Pagoda ist ein reines zwei Personenspiel und gehört meiner Meinung nach zu den besseren Spielen für zwei Spieler. Das ein wenig ernüchternde Äußere macht Pagoda aber durchaus wieder wett, wenn es einmal auf dem Tisch steht und das Spiel schon ein bißchen im Gange ist, dann entfaltet es seine Wirkung und Zuschauer sind schnell fasziniert von der Türmchenstapelei.

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Ashes – Aufstieg der Phönixmagier

Ashes – Aufstieg der Phönixmagier

Ist man auf der Suche nach guten Duellspielen, in denen es um nichts anderes geht, als sich gegenseitig den Gar aus zu machen, dann führt kein Weg an Magic The Gathering vorbei. Dann kommt lange Zeit nichts und dann versuchen sich Spiele wie Hero Realms und neuerdings auch Keyforge mit anderen Mechaniken und Spielkonzepten am einsamen Thron des Genreprimus zu kratzen. Hero Realms verbaut geschickt einen Deckbuilder und kann überzeugen, während Keyforge irgendwie wie ein vereinfachtes Magic mit alternativer Story und witzigen Mechaniken daherkommt. Ashes – Aufstieg der Phönixmagier kann sich ohne Scheu in die Reihen dieser Thronkratzer miteinreihen, denn auch hier versuchen wir lediglich unseren Gegner auszuschalten und benutzen dazu bunte Würfel und Karten. Dazu kommt noch ein überragendes Artwork und schon haben wir ein gutes Spiel?

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