
Zu diesem Spiel muss ich ein wenig weiter ausholen, denn es hat für mich im Kopf so ein bisschen was angestoßen und das ist seltsam, weil es weder das eine, noch das andere zu sein scheint. Aber lasst mich vorn anfangen, damit ihr mir folgen könnt. Gretchens Garten kam bei uns schon vor einer ganzen Weile auf den Tisch und ich habe bis heute darüber nachgedacht, was ich zu diesem neuen Spiel aus der Lookout Greenline aufschreiben möchte. Ich kann euch sagen, das ist absolut nicht leicht für mich, denn für mein Empfinden steht dieses Spiel zwischen einigen Stühlen und kann nirgendwo Platz nehmen und noch viel mehr steht Gretchens Garten zumindest in meiner Spielwelt für einen neuen Typ Spiele, die seit einiger Zeit die Märkte erobern. Wobei ich nicht weiß, ob erobern das richtige Wort ist, ich finde sie schleichen sich eher ein und tauchen überall auf. Ich meine natürlich die inzwischen überall in aller Munde sogenannten Cozy Games. Das Genre der gemütlichen Spiele. Thematisch würde ich auch dieses Spiel dort verordnen. Spielerisch nur zum Teil, weil es eigentlich schon fast zu, und ich scheue mich dieses Wort im Zusammenhang mit diesem Spiel zu schreiben, komplex in seinem Spielprinzip und eigentlich gar nicht mehr unbedingt „cozy“ ist. Deshalb kann es sich nicht setzen und muss im Genre Stuhlkreis stehen bleiben. Das führte in meinen Gedanken auch dazu unbedingt mal etwas zu diesen ganzen Cozy Games machen zu müssen, denn einige davon gehen mir ziemlich auf die Nerven und auch das zum Teil unberechtigte Abfeiern dieser Spiele lässt mich an mir Zweifeln. Aber dazu wann anders mehr. Nun aber ab in Gretchens „Garten“.
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