
Halli hallo die Messe steht vor der Tür! Entschuldigt das ich gleich mit der Tür ins Haus falle, aber es ist leider so. Für Brettspielenthusiasten bricht nun die heiße Phase des Jahres an und jede Menge Neuheiten warten darauf entdeckt zu werden. Für mich bricht ab Semptember aber auch eine eher stressige Zeit des Jahres an. Überall wollen Gelder noch ausgegeben werden und plötzlich fällt allen ein noch schnell die ein oder andere Veröffentlichung unters Volk zu schmeißen, was mit viel Arbeit verbunden ist. Im Umkehrschluß bedeuted das wenig Freizeit und weniger Zeit für das Hobby. Das hat sich auch im September bereits niedergeschlagen und der Kontrast zu den Vormonaten könnte kaum größer sein. Nur wenige Spiele kamen überhaupt auf den Tisch. Nebenbei will die diesjährige Top 100 fertiggestellt werden und nachdem zunächst alles gut aussah liege ich nun leider weit hinter meinem Zeitplan. Ich werde aber weiter alles daran setzten wie gewohnt zu liefern auch wenn dafür ein bisschen was anderes erstmal unter den Tisch fällt. Ich möchte dennoch aber auch noch einen kleinen Messeneuheiten-Überblick machen, bin mir aber wirklich unsicher, ob ich das alles hinbekomme. Lasst euch überraschen, hier nun aber die kleine Übersicht über den vergangenen Monat.

Der Hobbit: Hin und zurück – Aktuell ein Lieblingsspiel meiner Frau, die gerade gesundheitlich eingeschränkt ist und leider nicht so viel spielen kann, spielen wir hin und wieder eine Partie von diesem tollen Roll & Write, weil es keine Aufbauzeit hat und wir immer wieder eines der acht Szenarien spielen können, die alle unterschiedlich funktionieren. Für Hobbit und Herr der Ringe Fans ist dieses Spiel von Reiner Knizia wahrscheinlich sowieso ein Muss und auch Spieler*innen die gerne Roll & Writes auf einem schönen Familienniveau spielen wollen sollten sich dieses Spiel einmal vormerken. Eine Review gibt es seit dem letzten Monat auch schon hier auf dem Blog zu lesen.

Frosted Blooms – Ist definitv eines der Spiele dieses vergangenen Jahrgangs, das bei uns hängenbleiben wird. Sehr zugängliches Spielprinzip trifft eine tolle Tiefe und das sind nur zwei Gründe dafür, dass diese Neuheit von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc so oft auf dem tisch landet. Hinzu kommt inzwischen auch eine schöne Umsetzung auf der Boardgamearena, wo ihr euch das Spiel auch gerne vorab digital zu Gemüte führen könnt. Es lohnt sich definitv. Wer mehr wissen möchte findet natürlich auch hier eine Review.

Bloom Kingdom – Ganz frisch mit einer Review versehen haben wir auch Bloom Kingdom im vergangenen Monat immer mal wieder auf den Tisch gebracht, denn es ist ein Spiel, welches immer mal zwischendurch auf den Tisch gebracht werden kann. Ob als Absacker oder Starter für einen Spieleabend, oder als Spiel im Urlaub oder in der Kneipe. Bloom Kingdom geht immer und dauert selten lang. Keine Großtat aber ein wirklich solides kleines Kartenspiel im Stil eines Fantastische Reiche nmur viel weniger komplex.

Carp City – Ich bin mir noch nicht sicher, ob wir es hier mit einem Kinderspiel zu tun haben oder ob es doch viel mehr ist. Was ich aber weiß ist die Tatsache das dieses Wimmelbuch mit integriertem Rätsel- und leichtem Legacy-Part uns auch als Erwachsenen richtig Spaß gemacht hat. Also ist die Wahrscheinlichkeit das es allen Zeilgruppen gefallen könnte durchaus hoch und vielleicht haben wir es hier mit einer schönen Familienaktivität zu tun. Einfach das Buch aufschlagen und loslegen. Es gibt überall Zahlen zu finden, die können wir in einem Buch nachlesen und bekommen eine mehr oder weniger verklausulierte Aufgabe gestellt, die wir irgendwo an anderer Stelle im Buch lösen können. Macht wirklich Spaß und wir müssen es noch viel mehr spielen, bevor ich mir ein Urteil erlauben kann und ob es hier auf dem Blog landet kann ich noch nicht genau sagen.

Minikin City – Minikin City wird definitv hier besprochen werden. Acuh hier haben wir es mit einem kleinen Spiel auf Familien-Niveau zu tun. Wir spielen Karten aus um die offen ausliegenden Aufgaben zu gewinnen oder uns zumindest einiger Maßen gut zu platzieren, um eine möglichst große Belohnung zu erhalten. Die ausgespielten Karten stellen unsere Stadt dar, die wir über acht Runden ausbauen. Am Ende gewinnen die meisten Punkte aber für die meisten Karten erhalten wir nur Punkte, wenn sie auch mit den kleinen Minikins bevölkert sind, die wir uns über die Belohnungne erspielen müssen. Klein, niedlich und solide.

Next Station: Berlin – Nach ein bisschen Pause ist Matthew Dunstan nun mit dem vierten Teil seiner Next Station-Reihe zurück. Nach London, Tokyo und Paris sind wir nun in Berlin angekommen und bauen an unserem Metrosystem herum. Londo war mein absoluter Liebling und ich habe so viele Partien gespielt, dass es mir irgendwann zum Hals raushing. Mit Tokyo wurde ich nicht warm, es war mir zu verkopft und spielte sich einfach nicht flüssig runter. Paris wusste dann wieder mehr zu überzeugen, auch wenn es fast schon zu viel Offenheit mit sich brachte. Nun also Berlin und bisher gefällt es mir wirklich ganz gut. Review kommt definitv.
Mehr konnte ich in diesem Monat leider nicht auf den Tisch bringen. Nur Kleinkram.

Anscheinend haben die „großen“ Spielezeitschriften noch nicht über das ausgezeichnete Aquaria geschrieben.
Dadurch kennt wahrscheinlich kaum jemand mE das sehr gute Spiel.
Aquaria verschiebe ich momentan von Monat zu Monat, weil ich die Review zeitlich gerade nicht umgesetzt bekomme. Allein schon Fotos dafür zu schießen dauert seine Zeit, weil der Aufbau nicht ohne ist. Dennoch haben wir das Spiel wirklich sehr genossen und ich finde es sehr schade bis heute nichts dazu veröffentlicht zu haben.