
Die Messe in Essen ist vorbei, da wird es Zeit sich mit einem Spiel der letztjährigen Messe etwas näher zu beschäftigen. Wispwood von Autor Reed Ambrose und CGE. Ambrose ist ein amerikanischer Autor aus Texas, der mir bis dato völlig unbekannt war und ich sollte Recht behalten, Wispwood ist sein erstes veröffentlichtes Spiel, welches gleich einen Platz im Portfolio von CGE ergattern konnte. Ich bin ehrlich, Wispwood hat mich im letzten Jahr nicht besonders interessiert. Das liegt in keinem Fall an der bezaubernden Optik, die mit einer tollen Lichtstimmung arbeitet. Nein, viel eher ist es das Genre der Legespiele, die mich allmählig etwas müde werden lassen. Das Feld scheint abgegrast und bietet mir immer mehr vom Gleichen ohne noch besonders innovativ zu sein. Ausnahmen bestätigen aber natürlich immer die Regel und so kann sich der ein oder andere interessante Titel in der schieren Masse durchaus verstecken. Beim Verlag hätte ich stutzig werden müssen, denn CGE macht selten halbe Sachen und bewies in der Vergangenheit schon oft ein gutes Näschen für Newcomer. Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber Wispwood ist auf diesem abgegrasten Feld das stehengebliebene Büschel oder beim Setting des Spiels zu bleiben: Im finsteren Wald eine Erleuchtung.
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