Wispwood – Wald der Lichter

Wispwood

Die Messe in Essen ist vorbei, da wird es Zeit sich mit einem Spiel der letztjährigen Messe etwas näher zu beschäftigen. Wispwood von Autor Reed Ambrose und CGE. Ambrose ist ein amerikanischer Autor aus Texas, der mir bis dato völlig unbekannt war und ich sollte Recht behalten, Wispwood ist sein erstes veröffentlichtes Spiel, welches gleich einen Platz im Portfolio von CGE ergattern konnte. Ich bin ehrlich, Wispwood hat mich im letzten Jahr nicht besonders interessiert. Das liegt in keinem Fall an der bezaubernden Optik, die mit einer tollen Lichtstimmung arbeitet. Nein, viel eher ist es das Genre der Legespiele, die mich allmählig etwas müde werden lassen. Das Feld scheint abgegrast und bietet mir immer mehr vom Gleichen ohne noch besonders innovativ zu sein. Ausnahmen bestätigen aber natürlich immer die Regel und so kann sich der ein oder andere interessante Titel in der schieren Masse durchaus verstecken. Beim Verlag hätte ich stutzig werden müssen, denn CGE macht selten halbe Sachen und bewies in der Vergangenheit schon oft ein gutes Näschen für Newcomer. Ich möchte nicht zu viel versprechen, aber Wispwood ist auf diesem abgegrasten Feld das stehengebliebene Büschel oder beim Setting des Spiels zu bleiben: Im finsteren Wald eine Erleuchtung.

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Under Falling Skies

Under Falling Skies

Selten kommt es vor, dass ich hier reine Solospiele vorstelle und meinen Senf dazu abgebe, denn ich bin eigentlich gar nicht ein so großer Fan davon mich alleine hinzusetzen und ein Spiel zu spielen. Irgendetwas rätseln, wenn ich alleine bin, kommt da schon öfter vor. Bisher habe ich hier nur einige wenige reine Solospiele besprochen. Darunter das hervorragende Coffee Roaster mit Bagbuilding und Push Your Luck-Mechanik, was mich eine zeitlang ziemlich intensiv begleitet hat. Oder auch das zwiespältige Der Unterhändler, welches ich rein von der Story, die es erzählen will, zwar toll finde, aber dessen Mechanik mit der Vermeidung von Glück, mich trotzdem nicht überzeugen konnte. Auf diesem Teil des Spielemarkts hat sich eine Menge getan. Mit Under Falling Skies kam vor gut zwei Jahren bereits ein weiterer Vertreter des reinen Solospiels auf die Bildfläche und auch dieses Spiel klang für mich damals relativ interessant, so dass ich es mir direkt zugelegt habe. Anfänglich war ich schon von der gesamten Mechanik des Spiels angetan und habe es immer mal wieder gespielt. Leider ist es vorerst dabei geblieben und ich habe nie eine Review dazu verfasst, denn in der Schachtel lauerte noch ein ziemlich unfangreicher Kampagnenteil, ohne den ich Under Falling Skies auf gar keinen Fall rezensieren wollte. Bis vor ein paar Wochen hat es gedauert, bis ich Zeit und Lust dazu fand, mich der Kampagne zu widmen. Eieiei, es war ein riesiger Fehler, Under Falling Skies solange einfach im Regal stehen zu lassen, denn das normale Spiel, dient eigentlich nur dazu die Grundregeln des Spiels zu erlernen, um auf die Kampagne vorbereitet zu sein. Lest selbst.

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