#024 Blogbuch – Gemütlichkeit

Ich habe ja wirklich Zeit für gar nichts mehr, nicht einmal ein Blogbuch habe ich in den letzten zwei Monaten geschafft. Das letzte erschien ganz zu Beginn meines Solo-Schwerpunktes. Es wird Zeit, denn in meinem Kopf regen sich schon seit geraumer Zeit wieder ein paar Gedanken, die ich in mein Blogbuch eintragen möchte. Gemütlichkeit? Ihr mögt euch fragen was jetzt wohl kommt, aber sobald wir den englischen Begriff rausholen wird es „Klick“ machen. Cozy ist in aller Munde und hat ganz heimlich in den letzten Jahren von der Brettspielszene Besitz ergriffen. Jaja, auch wenn der Trend in diesem Jahr so langsam zu eskalieren beginnt, so ist er schon ein paar Jahre da und beginnt auch zunehmend Spieler*innen zu nerven wie mir scheint. Ich kann das durchaus nachvollziehen, sehe es aber ein wenig differenzierter, aber dazu komme ich ein wenig später. Zunächst einmal möchte ich schauen wann und wo das Cozy-Genre (sofern es das überhaupt gibt) seinen Anfang genommen hat.

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Autistenspiele

Hinter diesem Ausspruch von Edwin Ruschitzka aus der Spielbox-Ausgabe 6/2015 zum Test von Imperial Settlers verbirgt sich ein interessanter Ansatz zur Diskussion über das Thema Interaktion in Brett- und Kartenspielen. Während der Autor, wie auch seine Kollegen in dieser Ausgabe zu einer Fehleinschätzung dieses Titels kommen, weil sie anscheinend allesamt Vertreter des gleichen Spielertypus sind, gehört Imperial Settlers unterdessen zu einem der beliebtesten Spiele überhaupt. Auf Boardgamegeek gehört es zu den Top 150 besten Spielen und wurde mit diversen Preisen überhäuft. Auch ich gehöre zu den Fans dieses Spiels. Herr Ruschitzka nannte es damals Autistenspiel, weil es über nahezu keine Interaktion zwischen den Spielern verfüge und sämtliche Spieler einfach so vor sich hinspielen, ohne miteinander in irgendeiner Form zu interagieren.

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