Wie angekündigt hier nun der erste Tagebucheintrag zu Pandemic Legacy – Season 1. Nach dem Prolog geht es nun richtig los. Wenn ich es schaffe, würde ich gern in den nächsten Wochen jeweils eine Folge über Pandemic Legacy online stellen, bis die Serie abgeschlossen ist. Zum jetztigen Zeitpunkt ist sie das noch nicht, aber ich denke, dass es nicht mehr allzu lange dauern wird, zu einem Ende zu kommen. Natürlich würden mich andere Ergebnisse auch brennend interessieren. Vielleicht gibt mal jemand seinen Kommentar dazu ab, wie es bei ihm oder ihr in der Runde gelaufen ist. Ich möchte an dieser Stelle aber noch einmal darauf hinweisen, dass bei den Spieltagebüchern absoluter Spoileralarm herrscht. Wer da nichts drüber wissen will, sollte sie auch nicht lesen.
Da ich ja erst nach zwei bis drei Partien die Idee hatte ein Tagebuch dazu zu schreiben, habe ich leider von den ersten paar Partien auch keine Spielbrettfotos gemacht. Das kommt dann also auch erst bei den späteren Folgen. Bis dahin viel Spaß mit Partie Nummer 1!
Ignacy Trzewiczek gelang hier in meinen Augen ein fantastisches Spiel, dass sich zurecht bis heute großer Beliebtheit erfreut. Imperial Settlers aus dem Jahr 2014 basiert spielmechanisch auf seinem Spiel „51st State“ und behandelt dabei den Aufbau einer Zivilisation. Technisch gesehen ist es ein Kartenspiel, denn es gibt kein Spielbrett. Lediglich eine Punkteleiste und einige Auslagen, sowie Ressourcenmarker befinden sich noch zusätzlich in der großen Spieleschachtel. Der Hauptteil des Spiels basiert aber auf Karten, die die Spieler vor sich auslegen. Es gibt auch durchaus viel Kritik an Imperial Settlers, da es nicht das interaktivste Spiel ist. Die Spieler agieren abwechselnd in ihrer Auslage und wetteifern vor sich hin, aber die Beeinflussung des Gegners hat hierbei nicht die höchste Priorität und kommt nur gelegentlich vor. Meiner Meinung nach tut man das aber in vielen Spielen und man unterhält sich ja trotzdem über das, was da vor sich geht und versucht besser zu sein als seine Gegenspieler. Ich empfinde die Imperial Settlers aber als sehr gelungenes Spiel, da es über tolle Mechanismen und einen hohen Wiederspielreiz verfügt. Die Bezeichnung als „Autistenspiel“, wie es schon genannt wurde, finde ich absolut nicht zutreffend und auch sehr übertrieben. Wer sich aufgrund solcher Aussagen dieses Spiel entgehen lässt, sollte nocheinmal nachdenken, ob die ganzen Auszeichnungen, die auf der Schachtel prangen, nicht doch etwas zu sagen haben.


