The Unknown: Der Millionenplan

The Unknown: Der Millionenplan

Im Moment vergeht ja kaum ein Monat, indem ich mit meiner Frau nicht eine neue Serie der Detektivspiele kennenlerne. Mittlerweile scheint es unzählige zu geben und viele versuchen irgendwie einen anderen Ansatz zu wählen. Ein Alleinstellungsmerkmal, dass sich von den anderen Serien abhebt. Das ist in dieser inzwischen prallgefüllten Nische gar nicht mal mehr so leicht. The Unknown hat sich dabei das Thema True Crime auf die Fahnen geschrieben und wirbt damit, dass es sich um echte Kriminalfälle handelt, zu denen bestimmte Teile hinzuerfunden wurden. Daraus machen sie dann am Schluß auch noch ein kleines Quiz, bei dem eingeschätzt werden soll, welche Teile tatsächlich passiert sind und welche dazu erfunden wurden. Ist tatsächlich mal ein bißchen was anderes, auch wenn es erst am Ende dazu kommt. Die Funktionsweise von The Unknown ist nämlich erstmal genauso, wie bei den meisten dieser Detektivspiele. Material auspacken, anschauen und losermitteln.

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Sattgrün – Zimmerpflanzen oder Pflanzenzimmer?

Sattgrün

Das ist tatsächlich eine gute Frage, wenn ich mir das Spielmaterial und das Spielprinzip von Sattgrün vor Augen halte, denn hier beschäftigen wir uns in de Tat mit beidem. Aber fangen wir erstmal vorne an. Sattgrün ist soetwas wie der dritte Titel einer Legespielreihe von Flatout Games und deren Autoren. Der erste Teil ist das von Kevin Russ erfundene Calico, indem wir einen Quilt herstellen und damit versuchen Katzen anzulocken. Klingt seltsam, aber genau das tun wir in dem Spiel und es ist ein wirklich sehr gelungens und sehr gemeines, sich immer schwieriger gestaltendes Legespiel, welches hierzulande bei Ravensburger erschien und es definitiv in sich hat. Teil zwei ist sozusagen Cascadia gewessen, welches weltweit Preise abgeräumt hat und auch den Preis für das Spiel des Jahres 2022 gewinnen konnte. Hier legen wir Landschaften aus und müssen Tiere nach vorgegebenen Mustern auf die Landschaften legen, so dass sich ein zweilagiges Legepuzzle entwickelt. In Sattgrün, dem dritten Teil, an dem ebenfalls wieder Kevin Russ mitgearbeitet hat, richten wir unsere Wohnung mit Zimmerplanzen und Interieur ein und versuchen die Pflanzen möglichst gut gedeihen zu lassen. Klingt doch auch ganz gut…

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Cold Case: Eine todsichere Geschichte

Cold Case: Eine todsichere Geschichte

Ich bin euch noch eine Rezension des ersten Falls aus der Cold Case-Reihe schuldig. Eine todsichere Geschichte lautet der Titel und diesmal finden wir uns im weiten Feld des Journalismus wieder. Mein Kumpel Marc schickt uns des öfteren mal bereits gespielte Kriminalfälle aus diversen Serien zu und irgendwann war auch einer der Cold Cases von Thinkfun bzw. Ravensburger dabei. Meine Frau und ich spielen diese Krimispiele immer ganz gern mal so an einem Sonntag Nachmittag oder wenn wir abends nichts besseres vorhaben. Im Gegensatz zu manch anderen Serien sind diese hier recht günstig, ohne großen Aufwand spielbar und sind zeitlich überschaubar. Kurzum wir hatten bisher immer unseren Spaß damit. Die Fälle zwei und drei haben wir zuerst gespielt, waren begeistert und haben uns dann den neuesten Fall ebenfalls noch besorgt. Auch der konnte überzeugen, hatte nur einen kleinen Druckfehler der für etwas Verwirrung sorgte. Nun wollten wir uns den ersten Teil doch auch noch gerne anschauen, um zu sehen, wie der ganze Spaß losging.

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Dungeon Drop – Ein tiefer Fall

Dungeon Drop

Wer dachte Tiny Epic Dungeon oder Winziges Verlies wären kleine und ungewöhnliche Dungeon Crawler, der sollte sich Dungeon Drop mal etwas genauer anschauen. Äußerlich klein braucht das Spiel dennoch viel Platz und ist wohl einer der ungewöhnlichsten Dungeon Crawler die ihr finden könnt. Hier wird das Dungeon nämlich nur durch verschiedenfarbige Würfel angedeutet und die Spieler*innen müssen durch die Fähigkeiten ihrer Charaktere und ihrer Fingerfertigkeit die richtigen Würfel ergattern und am besten lassen sie die Falschen gleich liegen. Das Spielprinzip passt eigentlich auf einen Bierdeckel, aber dennoch kann Dungeon Drop ein paar Probleme und Chaos bedeuten, wenn du nicht richtig vorbereitet bist. Denn wie und wo spielst du sowas eigentlich? Auf dem Fußboden? Auf dem Tisch oder einer Spielmatte? Fragen über Fragen, die ich mal versuche zu beantworten.

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Klong! Katakomben – Neue Wege in gewohntem Terrain

Klong! Katakomben

Ich bin ein Spätbekehrter! Ich muss es zugeben. Erst spät, etwa vor dreieinhalb Jahren, habe ich meine erste Partie Klong! gespielt, obwohl das Spiel schon 2016 auf den Markt kam. Ich musste iegntlich auch gar nicht bekehrt werden, denn ich war nie ein Gegner des Spiels, sondern hatte einfach bis dato keine Gelegenheit für einen Kauf. Meine Frau und ich spielten eine Partie und waren sofort begeistert, ja verliebt in das witzige Spielgeschehen. Weitere Partien mit Familie und Freunden folgten und wir wurden glühende Verehrer*innen des Spielprinzips. Ein Orden war in meiner damaligen Review, in der ich auch die Regeln erkläre, die logische Folge. Im letzten Jahr dann trat Klong! Legacy in unser Leben und auch das Spiel ist einfach nur der Hammer, denn ich kenne kein Spiel das die Legacythematik besser ausnutzt. Ein weiterer Orden war auch dort die Folge, aus Spoilergründen konnte ich dort aber nicht näher ins Detail gehen. Ihr seht den Orden auch auf diesem Cover und wisst also was folgen wird. Warum ich bei den genannten Vorgängern hier gar nicht anders kann, erkläre ich im Nachfolgenden.

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Coral – Ein abstraktes Korallenriff

Coral

Vor der letztjährigen Messe in Essen gehörte Coral zu den Spielen die ich am meisten erwartete. Warum? Keine Ahnung, ich habe es gesehen und dachte immer nur, das sieht aber irgendwie interessant aus und weckt mein Neugier. Ich wusste wirklich gar nichts sonst über das Spiel. Das passiert mir eher selten. Auf den Bildern sah ich lauter Würfel in mehreren Farben mit Symbolen die aufeinandergestapelt wurden und ein paar Korallenfiguren thronten oben auf diesem Würfelberg. Das ganze erinnerte tatsächlich an ein abstraktes Korallenriff und sah für mich so interessant aus, dass ich es unbedingt ausprobieren wollte. Nun konnte ich ein Exemplar der multilinguaren Version ergattern und es endlich mal selbst testen und war dann doch irgendwie überrascht über das, was mir da geboten wurde.

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Sea Salt & Paper – Zwischen Meerjungfrauen und Faltbooten

Sea Salt & Paper

Ein kleiner Hit vom neugegründeten MM-Spiele-Verlag ließ in letzter Zeit aufhorchen. Sea Salt & Paper der beiden wohlbekannten französischen Autoren Bruno Cathala und Theo Rivière konnte schon viele Spieler*innen begeistern und verzückte sogar unlängst die Spiel des Jahres Jury, so dass es auf die Empfehlungsliste für das diesjährige Spiel des Jahres gelangen konnte. Das Spiel hat das Format einer Zigarettenschachtel, ist aber ungleich bekömmlicher und schmackhafter. Mit maritimer Thematik ausgesatten kommt es in ungewöhnlicher Optik daher, denn alle Karten sind mit Origamifaltungen verziert und sehen daher ungewohnt anders und zugleich völlig einzigartig aus. Das fällt natürlich auf, ist aber nicht das einzige, was Sea Salt & Paper besonders macht. Warum ihr euch dieses kleine Spiel unbedingt auchmal anschauen solltet, erfahrt ihr wenn ihr weiterlest.

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