Spieltrolls Top 100 – 2020 Edition

Wie ihr unter dem permanenten Link oben im Menü schon lesen konntet ist meine Top 100 Liste eine Momentaufnahme zum Oktober eines jeden Jahres. Ich nehme die Spiel in Essen als Ausgangspunkt für ein neues Spielejahr und kurz vor der Messe möchte ich diese Liste veröffentlichen. Diese Listen können sich mitunter stark unterscheiden. Spiele schwanken in ihren Positionen einfach nur weil ich sie vielleicht nicht mehr so oft spiele oder sie auch in meiner Gunst gefallen sind. Fakt ist aber das ich weitaus mehr als diese hundert Spiele kenne und diese Liste aus Spielen besteht die ich alle wirklich gut finde. Nächsten Monat zieht die Liste von 2020 dann oben mit ins Menü ein und ihr könnt die Toplisten eines jeden Jahres einsehen. Wie ihr gleich sehen werdet habe ich dieses Jahr ein paar Neuerungen eingefügt. Viel Spaß beim Lesen, Stöbern und Kommentieren. Ach ja, wie ihr euch sicher denken könnt sind die Zahlen in Klammern die Platzierungen im Vorjahr.

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Startspielersteine – Braucht man sie wirklich?

Diese Frage ist tatsächlich die Geburtsstunde dieses Blogs, denn eigentlich sollte es ursprünglich mal nur um Startspielersteine gehen. Wer mir und meinen wirren Gedanken hier folgt, wird inzwischen wissen, dass ich viele Brettspiele mit meiner Frau spiele und wir uns vor ein paar Jahren ständig genau diese Frage gestellt haben. Das kommt natürlich daher, dass wir die meisten Spiele „nur“ zu zweit konsumieren und da kann man sich logischerweise meistens ganz gut merken, wer angefangen hat. Zu der Zeit kam es uns aber so vor, als ob die meisten Spiele nur einen Startspielerstein, -marker, -karte oder sonstwas hatten, weil jedes Spiel sowas einfach haben muss. Bei manchen Spielen machte es scheinbar einfach überhaupt keinen Sinn. Deshalb kam mir damals die Idee einen Blog nur über die diversen Startspielerutensilien zu machen, die es da draußen so gibt… Ja ich weiss, ziemlich nieschig.

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Pharaon

Pharaon / Foto: Spieltroll

Kurz vor der Spiel 19 in Essen bin ich letztes Jahr auf das Spiel Pharaon gestossen, dass sich für mich so interessant anhörte, dass ich mir gleich ein Exemplar in Essen sichern wollte. Das war tatsächlich auch überhaupt kein Problem, denn anscheinend war ich mit meiner Meinung fast alleine. Catch Up Games hatten schon im Jahr davor mit Fertility/Min-Amun ein Spiel mit ägyptischem Thema herausgebracht, was ich ganz gut fand. Pharaon schien mir auf den ersten Blick ein wenig komplexer und war vor allem schön anzuschauen, zumindest ließen das die ersten Bilder erahnen. Was Pharaon aber für mich zu einem wirklich interessanten Spiel macht, ist die Mischung des Ressourcen-Managements mit Worker-Placement-Mechanik. Soll heißen, in diesem Spiel sind die Ressourcen gleichzeitig auch unsere Arbeiter, die wir benötigen, um bestimmte Aktionen ausführen zu können. Darüber hinaus sollten alle Solospieler bei Pharaon hellhörig werden, denn es verfügt über einen phantastisch gut funktionierenen Solomodus, den man in verschiedenen Schwierigkeitsgraden absolvieren kann.

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