Was spielst du so? – August 2026

Im August habe ich mir spontan eine kleine Auszeit vom Blog genommen, denn wir hatten Urlaub und wollten ihn auch nutzen. Natürlich kam wieder alles anders als geplant, weil meine Frau sich von einem Pferd auf den Fuss hat treten lassen (lange Geschichte). Wir hatten natürlich auch geplant im Urlaub etwas mehr zu spielen als normal, aber nun war nicht viel anderes möglich, weil viel laufen und rumstehen ja nicht ging, da haben wir die Zeit im August für so einige neue Spiele genutzt. Nicht nur brandneu, sondern auch ein wenig Kram, der schon etwas länger hier herumstand. Insgesamt war es doch ein schöner Urlaub, nur anders als gedacht. Ich habe den Urlaub dann nebenbei doch noch dafür genutzt meinen Solo-Schwerpunkt zum Abschluss zu bringen und hoffe das dabei einige Erkenntnisse für euch hängen geblieben sind. Insgesamt war es ja doch eine durchaus breite Palette von Solospielen, die ich besprochen habe. Folge dieses Urlaubs ist es jetzt jedoch, dass ich so ungefähr zwanzig Spiele im Vorlauf habe, über die ich gerne Rezensionen veröffentlichen möchte. Das ist allerdings sehr viel und ich schaffe das definitv nicht alles recht bald, denn im nächsten Monat ist ja schon wieder SPIEL und bis dahin möchte ich meine Top 100 fertigstellen, sowie natürlich wie jedes Jahr auch einen kleinen Überblick über für mich relevante und interessante Neuheiten vorbereiten. Also die beiden nächsten Monate habe ich wohl einiges vorzubereiten, lasst euch also überraschen was ich tatsächliche schaffe. Heute aber erstmal ein kleiner Überblick über den vergangenen Monat.

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Top 10 Solo Spiele

Da wären wir also am Ende meines Solo-Spiel-Schwerpunktes angekommen. 2019 habe ich mich zuletzt etwas intensiver mit den Solospielen auseinandergesetzt. Damals ist das nur in einem kleinen Artikel auf diesem Blog gemündet, in dem ich einige Spiele empfohlen habe, die sich meiner Meinung nach für ein Partie allein besonders gut eigneten. Seitdem ist, nun ja, gelinde gesagt, einiges passiert. Eine weltumspannende Pandemie hat dafür gesorgt das diese Sparte der Spiele aber sowas von explodiert ist. Die Brettspieler*innen dieser Welt haben Mittel und Wege gefunden ihr Hobby trotzdem betreiben zu können. Neben dem Remote- und Onlinespiel haben auch die Solospiele davon profitiert. Im Jahre 2026 ist es inzwischen völlig normal sich mit Brettspielen auch allein zu Hause zu beschäftigen. Deshalb dieser Schwerpunkt. Ehrlich gesagt schon viel zu spät und wirklich lange überfällig, stellte ich allerdings auch fest, dass mir nach dieser Zeit, in der ich mich intensiv mit diesen Spielen auseinandergesetzt habe, auch der Sinn wieder nach Partien mit anderen Mitspieler*innen stand, was glücklicherweise im Urlaub mit meiner Frau ausgiebigst passiert ist, weswegen meine Liste der Reviews-To-Do auch sprunghaft angestiegen ist. Dazu aber mehr in den nächsten Monaten. Hier nun also meine liebsten Solo Brettspielerfahrungen.

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Die Anarchie – So viele Kästchen

Die Anarchie

Er hat es also wieder getan. Bobby Hill, der Autor des wahrscheinlich expertigsten Flip & Writes auf dem Markt, hat erneut das Genre bedient und einen richtig schweren Klopper für uns vorbereitet. Wobei schwer hier auch durchaus wieder wörtlich genommen werden darf, denn die Garphil Games typische Schachtel wiegt wieder so Einiges und ist bis oben hin prall gefüllt. Ich bin Fan von guten Roll/Flip & Writes und der Vorgänger Hadrianswall gehörte für mich definitiv in diese Kategorie. Darüber hinaus war es aber noch etwas Weiteres, nämlich ein verdammt gutes Solospiel. Das Spiel ließ sich zwar mit bis zu sechs Leuten spielen, aber Interaktion war nahezu Fehlanzeige und alle knobelten still vor sich hin. Die Anarchie ist nun nur noch für vier Spieler*innen konzipiert und hat ein kleines bisschen mehr Interaktion im Gepäck, aber dennoch bleibt auch dieses Spiel für mich eindeutig ein eher solitäres Erlebnis, weswegen ich es als Abschluss meines Schwerpunkts über Solospiele noch gerne hier unterbringen möchte.

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#023 Blogbuch – Allein

Worum soll es denn wohl heute gehen? Da ich mich diesen Monat mal intensiv mit Solospielen beschäftigen wollte und so einige Spiele ausprobieren möchte, komme ich nicht drum herum mir auch ein paar Gedanken um das Solospiel an sich zu machen. In meinem Blogbuch schreibe ich ja Dinge auf, die mich persönlich als Spieler beschäftigen. Eigentlich spiele ich ganz gerne mal allein und probiere auch bei größeren Spielen, die über gar keinen Solomodus verfügen Dinge aus. Früher habe ich immer gedacht, ich wäre allein damit und hab das Verhalten auch gerne mal hinterfragt, bis mir langsam aufging, dass ich gar nicht so alleine damit bin. Generell musstest du dich früher auch gerne mal dafür verteidigen, dass du dich alleine vor ein Brettspiel gesetzt hast, selbst wenn es über einen Solomodus verfügte, was damals aber noch wirklich selten war. Inzwischen hat sich das allerdings komplett geändert.

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