Auf den Wegen von Darwin – Einmal um die ganze Welt

Auf den Wegen von Darwin

Zunächst habe ich wirklich gedacht, ich hätte irgendein Darwinjubiläum verpasst, aber es gab gar keins und die Häufung der Spiele mit Darwinthema scheint nur Zufall zu sein. Wenn ich allerdings ein bisschen darüber nachdenke, scheint es fast logisch, dass nach dem Naturthema-Boom der letzten Jahre das Thema dann auch historisch abgegrast wird und da ist Charles Darwin wohl eine recht logische aber auch spannende Wahl, denn da ist schon recht viel passiert in seinem Leben. Hier geht es heute um das Darwin-Familienspiel Auf den Wegen von Darwin, dessen Titel mir irgendwie nur schwer über die Lippen kommt, ersetze ich die Wege doch gerne durch Spuren, was wohl am englischen Titel liegen dürfte, wo es die Footsteps sind. Das Spiel kommt allerdings aus Frankreich und wurde dort für den As d´Or nominiert. Unser Interesse war jedenfalls geweckt und wir haben uns das Spiel einmal angeschaut und ausprobiert. Optisch ist das Spiel auf jeden Fall eine Augenweide.

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Projekt: Die perfekte Sammlung – 2017

Nachdem es in der letzten Ausgabe des Sammlungsprojekts um das Füllhorn eines Spielejahrgangs ging, wird es wohl auch in diesem Jahr nicht minder faszinierend oder? 2016 ist wohl der mit abstand beste Jahrgang für Brettspiele den es bisher gab. Ich hatte überhaupt keine Probleme fünf Spiele zu finden, die in ihr Regalfach einziehen konnten. Da hatten wir in der Vergangenheit schon ganz andere Jahrgänge. Nein, für 2016 waren mir auf Anhieb gleich elf Titel eingefallen, die ich in mein Kallax hätte einziehen lassen. Nun also 2017. Da wird es doch ähnlich aussehen. Zumindest ist es doch nicht möglich das die Impulse des Vorjahrs hier abrupt enden? Schauen wir uns den Jahrgang an. Auch in diesem gibt es jede Mange Titel die in Frage kämen, aber ich wähle Folgende.

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Imperial Miners – Zu tief gegraben?

Imperial Miners

Nach den originalen Imperial Settlers und dem Neuansatz Empires of the North, ist dies nun schon das dritte Spiel innerhalb des Universums rund um die wuseligen und umtriebigen Völker. Den Roll & Write Ableger des ersten Spiels zähle ich jetzt mal nicht mit. Die Spiele sind schon ziemlich verschieden, obwohl sie alle ein gemeinsamer Kern verbindet. Die bisherigen Spiele mochte ich beide. Imperial Settlers gehörte sogar lange zu meinen Lieblingsspielen, kommt mittlerweile aber nur noch selten auf den Tisch. In nur vier Runden versuchen wir, aus den Karten unseres Völkerdecks ein Imperium entstehen zu lassen, dass uns mit Stolz erfüllt und aufgrund einer gut laufenden Punktemaschine auch den Sieg einfährt. Empires of the North ist da ein wenig anders. Das Deck ist viel kleiner und bietet nicht viele verschiedene Wege zum Sieg, sondern verfolgt immer eine klare Strategie, die wir möglichst effizient umsetzen müssen. Während ich diese beiden im Kennersektor einsortieren würde, kommt mit Imperial Miners nun ein deutlich seichteres Spiel daher, dass durch einen ganz anderen Ansatz daher kommt. Wir gehen unter die Erde und haben keine eigenen Decks mehr. Ob und wie gut das funktioniert, verrate ich euch in den nächsten paar Minuten.

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Septima – Wenn noch mehr Hexen hexen

Septima

Keine Ahnung ob es nur Zufall ist oder ob sich das Thema beginnt zu häufen, aber Septima ist gerade das zweite Spiel bei uns in der Pipeline, das sich mit der Hexenthematik auseinandersetzt. Hier sind wir nur sehr viel näher an der Realität und bewegen uns nicht in einem Fantasy Setting, wie zuletzt bei Evenfall. Septima stammt von Mindclash Games und wurde von Skellig ins deutsche lokalisiert. Mindclash sind bekannt für ihre außergewöhnlich anspruchsvollen und optisch einzigartigen Spiele, die auch thematisch immer ganz in die Vollen gehen oder zumindest besonders sind. Trickerion, Cerebria oder Anachrony, um nur ein paar zu nennen. Septima beschäftigt sich mit dem Hexentum und seinen positiven sowie negativen Ausprägungen, kratzt dabei aber auch nur an der Oberfläche und geht nie zu tief in beide Richtungen. Optisch machte uns das Spiel total an und wir entschlossen uns einen Blick zu riskieren, auch wenn es uns in letzter Zeit weniger reizte, überkomplexe Spiele auszuprobieren. Die Tatsache, dass Septima für Mindclash-Verhältnisse schon als zugänglich gilt erleichterte uns diese Entscheidung auch deutlich.

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Aqualin – Schwarmtaktik für Zwei

Aqualin

Heute soll es um ein kleines Spiel gehen, das aus der KOSMOS „Spiele für Zwei“-Serie stammt und schon etwas älter ist. Aqualin erwies sich als Dauerbrenner der letzten Jahre, ansonsten würde es nicht immer noch im aktuellen Programm auftauchen. Diese Serie ist nun schon seit langer Zeit ein Dauerbrenner und wird demnächst auch mal mit einem eigenen Beitrag gewürdigt, aber heute geht es um Aqualin, welches in der letzten Zeit immer mal wieder seinen Weg auf unseren Spieltisch gemacht hat. Der Autor Marcello Bertocchi war bis dato auch ein recht unbeschriebenes Blatt für mich und hat auch seit Aqualin kein weiteres, nennenswertes Spiel mehr veröffentlicht. Das Spiel sieht zwar nicht schelcht aus, wirkt aber auch nicht als so innovativ oder interessant, dass wir es unbedingt ausprobieren wollten. So kann man sich täuschen muss ich an dieser Stelle gestehen, denn Aqualin ist ein taktisches Meisterstück.

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Was spielst du so? – Februar 2024

Das Jahr 2024 hat leider bisher für mich überhaupt nicht gut begonnen und ich kann nur hoffen, dass es in den kommenden Monaten nicht noch viel schlimmer kommen wird. Leider zeigt meine bisherige Erfahrung eher das Gegenteil. Wenn es läuft, läuft es nicht und du kannst nur inständig hoffen, dass es irgendwann besser wird. Gesundheitlich hat das Jahr ja für meine Frau schon schlecht angefangen und ich ziehe gerade nach. Außerdem, und das hatte ich letztes Jahr ja schon angekündigt, sind wir im Frühjahr gezwungen diverse Überstunden zu leisten. Diese Phase, die so bis Mitte April anhalten wird, ist nun gekommen. Das macht sich natürlich auch auf dem Hobbysektor bemerkbar. Nach langen Arbeitstagen und zusätzlichen Arbeitstagen am Wochenende, haben wir nicht immer Lust uns an den Tisch zu setzen und noch Spiele zu spielen. Deshalb wird die Übersicht diesen Monat ein bisschen schmaler als gewohnt ausfallen. Auf der anderen Seite gibt mir das natürlich auch Gelegenheit den Berg der Rezensionen abzuarbeiten, der hier noch auf Veröffentlichung wartet. Denn Spiele haben wir nach Weihnachten und im Januar genug gespielt, die hier bis heute leider noch keine Erwähnung gefunden haben. Von daher ohne weitere Umschweife gleich rein in die Übersicht.

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maunz. – Catfight auf dem Polsterbett

maunz.

Im Oktober des letzten Jahres sind meine Frau und ich erneut Katzeneltern geworden. Unsere Familienkatze Mim hat uns im letzten Jahr nach über sechzehn Jahren verlassen und sie hat tatsächlich einige Ähnlichkeit mit der Katze auf dem Cover von maunz. Die beiden neuen Katzen haben sich inzwischen gut eingelebt und sind ganz schöne Rabauken. Sie sind auch wirklich schlau, aber ich arbeite noch daran ihnen maunz. beizubringen. Dieses kleine, zuckersüße, wenn auch knallharte, abstrakte Spiel kriegen sie dennoch nicht hin. Sie sitzen lieber in der Schachtel oder beginnen sie zu zerfetzen. Meine Frau als Katzenfan war im Vorfeld bereits Feuer und Flamme für dieses Spiel. Der einzige Nachteil für sie war tatsächlich das es sich um ein abstraktes Strategiespiel handelt und sie diese seltener gegen mich gewinnt als all die anderen Spiele in denen sie mich regelmäßig abkocht. Soll heißen, maunz. ist Katzenschach und von daher wahrscheinlich nicht für jeden etwas.

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