Und noch ein Exit-Ranking Update. Gleich zwei in einem Monat! Diesmal wurde der neue Exit- Adventskalender „Der lautlose Sturm“ aus diesem Jahr in das Ranking eingepflegt. Wieder hat sich das Team um die Exit-Spiele daran gemacht, einen fantasievollen Kalender mit 24 Türchen für die Weihnachtszeit zu gestalten. Thematisch geht es natürlich wieder um eine Weihnachtsgeschichte und da möchte ich natürlich wie immer auch nicht spoilern. Wer wissen möchte, wie sich der Adventskalender im Vergleich zu den beiden Vorgängern schlägt oder generell im Exit-Ranking abschneidet, folgt bitte diesem Link, oder klickt oben auf das Banner oder findet den Dauerbanner auch nach wie vor im Menü auf der rechten Seite. Viel vergnügen und bis zum nächsten Exit-Teil.
Der Spieltroll wünscht ein frohes Fest

Hallo liebe Leser*innen, ich möchte natürlich die Gelegenheit nutzen um euch allen hier auf meinem Blog auch eine gute Weihnachtszeit zu wünschen, egal ob ihr das Fest feiert oder nicht. Ich selbst nehme mir über die Tage eine kleine Auszeit und werde euch an Silvester mit neuem Inhalt füttern, wobei eine Review habe ich noch vorbereitet, die ich wahrscheinlich einfach nächste Woche irgendwann online stellen werde, da sie unbedingt noch dieses Jahr erscheinen soll. Silvester geht es dann traditionell weiter mit meinen Jahrescharts. Welche zehn Spiele aus dem letzten Jahrgang, die ich bisher gespielt habe, mir am besten gefallen haben. Da könnt ihr euch also schon mal drauf freuen, wenn ihr mögt.
Ansonsten habt alle eine gute Zeit, macht keinen Blödsinn und spielt schön. Bis ins nächste Jahr.
Euer Troll
Beer & Bread – Heute back ich, morgen brau ich

Nein, bei Beer & Bread haben wir es mitnichten mit einem Märchenspiel zu tun. Hier geht es tatsächlich „nur“ um Brot und Bier wie es der Titel aussagt. Rein zufällig ist Beer & Bread auch das zweite Spiel innerhalb von einer Woche, dass mir von Scott Almes in die Finger kommt. Das erste Tiny Epic Dungeons war für mich gelinde gesagt eine Enttäuschung und dort schrieb ich auch davon, dass mich der Autor mit noch keinem seiner Spiele so richtig überzeugen konnte. Also auf zum nächsten Versuch und die Voraussetzungen sind erstmal gar nicht so schlecht, denn Beer & Bread ist ein reines Spiel für Zwei und es ist ein Eurogame. Das klingt doch erstmal schon ganz gut. Deep Print Games ist der Verlag der hinter dem Spiel steckt und alles, was ich für Scott Almes gesagt habe, gilt auch für diesen Fall. Noch keines der Deep Print Games hat mich komplett überzeugen können. Aber ich finde ihr Ansatz, auf die Ökologie wert zu legen, einen, den es zu fördern gilt.
„Beer & Bread – Heute back ich, morgen brau ich“ weiterlesenSplendor Duel – Brauche ich das wirklich?

Häh…! Warum? So oder so ähnlich war meine erste Reaktion, nachdem ich davon gehört hatte, das Splendor eine Version für zwei Spieler*innen bekommen sollte. Zunächst wollte ich das nicht verstehen, denn wer Splendor kennt und es schon mal gespielt hat, weiss, das Splendor auch zu zweit hervorragend funktioniert. Splendor an sich funktioniert super mit jeder Spieler*innenanzahl. Das Thema galt zwar schon immer als eigentlich nicht vorhanden und es konnte ihm vorgeworfen werden, dass es ein wenig seelenlos wirkt, aber rein spielerisch erfreute es sich auch bei nur zwei Spielenden einer hohen Beliebtheit. Das war nicht nur bei uns zu hause so. Als ich dann aber hörte, das Bruno Cathala mit an Bord war, wurde ich neugierig, denn wenn der was kann, dann sind das Spiele für Zwei. Natürlich kann der noch viel mehr, aber dafür hat er einfach ein Händchen. So wartete ich ab und hatte es schon fast vergessen, bis es dann kürzlich erschien und das Erstaunen überall zu hören war. Meine Frau und ich spielen hauptsächlich zu zweit, also mussten wir uns auch Splendor Duel anschauen.
„Splendor Duel – Brauche ich das wirklich?“ weiterlesenTiny Epic Dungeons – Dungeoncrawler oder Puzzlespiel?

Meine Frau wollte unbedingt mal eines der Tiny Epic Spiele ausprobieren und da kam uns Tiny Epic Dungeons gerade recht. Ich war immer etwas skeptischer, da mich Scott Almes als Autor bisher nicht überzeugen konnte. Seine Herangehensweise an Spiele scheint mir einfach nicht so richtig zu liegen. Hey, aber was soll schon schiefgehen bei einem Dungeoncrawler. Wir erforschen ein paar Räume, verprügeln ein paar Monster, bekommen Beute und entwickeln unsere Charaktere, bis wir den Oberbösewicht in seinem Versteck gefunden haben und ihm in einem epischen Kampf die Rübe vom Kopf schlagen oder etwas Ähnliches. Soweit die Theorie und natürlich ähneln sich viele Dungeoncrawler in ihrem Spielkonzept auch, aber sie unterscheiden sich dabei auch in punkto Qualität und Material, sowie den verwendeten Mechaniken und dem daraus resultierenden Spielspaß. In der Regel entwickeln wir uns langsam und würfeln ein paar Würfel, aber es geht natürlich auch anders.
„Tiny Epic Dungeons – Dungeoncrawler oder Puzzlespiel?“ weiterlesenZwergendorf – Zipfelmützen Käsekästchen

Ich bin bekennender Roll ’n Writer und schau mir gerne neue Spiele in diesem Bereich an, sofern sie mich irgendwie hinter dem Ofen hervorlocken. Egal ob Würfel gerollt, Karten geflippt oder, wie in diesem Fall, Karten verdraftet werden. Zwergendorf hat mich aber tatsächlich wegen seinem irgendwie seltsam unheimlichen Cover neugierig gemacht. Das Dorf der Psychozwerge. Die Optik des Spiels gefällt mir ansonsten recht gut, soviel kann ich schonmal vorwegnehmen, aber das Cover wirkt irgendwie seltsam. Vielleicht liegt das aber auch nur an mir. Zwergendrof ist Rita Modls Beitrag zum Roll & Write-Kosmos und weist ein paar Besonderheiten auf, die es zu einem gewissen Grad höchst eigenständig werden lassen. Zum einen draften wir hier aus Karten unsere einzuzeichnenden Ressourcen und zum anderen Streichen wir diese nicht nur auf einer Leiste ab, sondern müssen sie danach auch noch auf einem Dorfplan zusammen mit jeder Menge anderen Dingen auch noch in Kästchen einzeichnen, so dass im Endeffekt natürlich alles passt. Der Spielablauf ist dabei durchaus auch noch recht interessant, aber ich greife schon wieder vor.
„Zwergendorf – Zipfelmützen Käsekästchen“ weiterlesenAkropolis – Griechischer Städtebau der nächsten Ebene

Die Akropolis in Griechenland ist weltberühmd und bezeichnet den bebauten Berg der Stadt, gar nicht so sehr das Gebäude darauf auf das ihn viele reduzieren. Die „Oberstadt“ könnte Akropolis übersetzt werden, ist auch hier das Thema des Spiels. Akropolis kommt mit einigen Vorschußlorbeeren. Vergleiche zu Cascadia werden überall laut und angesichts dessen Qualität war ich durchaus neugierig und gespannt, als ich auf den Knopf zum backen in der Spieleschmiede drückte. Der Preis von 25 Euro machte mich zusätzlich neugierig, von welcher Qualität das Material wohl sein würde. Heutzutage gibt es ja Verlage bei denen du für das Geld nur noch ein paar Spielkarten bekommst. Überrascht war ich dann, als das Spiel auch noch viel schneller zu uns kam als angedacht. Inzwischen habe ich es ausgiebig gespielt und kann nun auch beurteilen, ob es den Vergleich mit Cascadia standhält, oder ob der kleine Hype schon wieder viel zu viel war.
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