Portrait – Stefan Feld

Nach zwei Monaten möchte ich mit euch ein weiteres Bild in meiner Autorengalerie bewundern. In diesem Portrait soll es um den deutschen Spieleautoren Stefan Feld gehen, der es immer wieder schafft uns mit seinen Eurogames zu überzeugen. Sein Name steht wie kein anderer in diesem Business für den Begriff des Punktesalats. Etwas, das für viele fast schon ein Synonym für Eurogame ist. Das kommt natürlich nicht von ungefähr, denn Herr Feld agiert in seinen Spielen sehr oft durch sehr viele Möglichkeiten Punkte zu bekommen. Der Name Stefan Feld ist den meisten Leuten dieses Hobbys mit Sicherheit bekannt, aber man muss sich mal vor Augen halten, dass sein erstes Spiel erst 2005 veröffentlicht wurde. Dafür, dass es zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 16 Jahre sind, hat er ziemlich viele, sehr bekannte Spiele auf den Markt gebracht. Über ein paar davon werde ich im Laufe dieses Portraits ein wenig sprechen aber man kann sie natürlich nicht alle nennen. Die Spiele eines Stefan Feld scheinen dabei eine gewisse Qualität zu haben, denn er ist mit nichten jemand, der wie Reiner Knizia zum Beispiel, jedes Jahr zig Spiele veröffentlichen kann, sondern eher nur ein paar, die dann aber fast alle immer große Beachtung finden. Schauen wir uns diesen interessanten Autoren und seine Spiele einmal etwas genauer an.

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Portrait – Bruno Cathala

Es ist mal wieder Zeit für ein Portrait über einen renomierten Spieleautor. Dieses Mal habe ich mich entschieden den Franzosen Bruno Cathala ins Rampenlicht zu rücken. Ein Spieleautor, der mich mit vielen seiner Spiele in den vergangenen Jahren sehr begeistern konnte und der zu meinen Lieblingsautoren gehört. Er gehört zu einer Gruppe von französischen Spieleentwicklern, die man in der Vergangenheit manchmal als die „Französische Schule“ bezeichnet hat. Zusammen befruchen sie sich immer wieder gegensseitig und es sind schon wahnsinnig viele gute Spiele dabei herausgekommen. Ihnen eigen ist, das sie versuchen, den mechanisch und spielerisch meist sehr perfekten Eurogames ein wenig mehr Thema einhauchen wollen und das ganze als eine Einheit betrachten. Das gelingt ihnen zwar auch nicht immer, aber Bruno Cathala ist ein Meister seines Fachs. Cathala ist aber noch für etwas anderes sehr bekannt. Er versteht es alte Spielprinzipien in neue Gewänder zu kleiden und gibt klassischen Spielen des öfteren neue Gewänder. Beispiele dafür gibt es viele, aber wartet ab, ich fang erstmal vorne an.

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Portrait – Reiner Knizia

Nach Klaus Teuber und Corey Konieczka soll in Folge drei meiner Portrait-Serie ein weiterer deutscher Spieleautor gewürdigt werden. Reiner Knizia ist ein überaus erfolgreicher Spieleautor und ein verdammt fleissiger dazu. Wobei so ein bißchen haftet ihm immer ein gewisser Ruf an, seine Spiele seien zu mathematisch und zu wenig thematisch. Ich würde sagen ein bißchen steril und klinisch. Wie auch bei Klaus Teuber würde ich mich selbst nicht gerade als einen Fan bezeichnen, erkenne aber ohne Probleme seine außerordentliche Leistung an. Seine Spiele stehen selten im ganz großen Rampenlicht, dafür stehen aber wahnsinnig viele seiner Spiele direkt dahinter parat und sorgen dafür das die Bühne gut gefüllt ist. Inzwischen hat Knizia weit über 700 Spiele veröffentlicht. Eine Zahl die so groß in diesem Business ist, dass sie wohl kaum ein anderer erreichen dürfte. Sehen wir uns sein Schaffen und sein Werk etwas genauer an.

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Portrait – Corey Konieczka

Im zweiten Autorenportrait, mit dem ich mich beschäftigen möchte, geht es um einen klassischen Gegenentwurf zu Klaus Teuber, den ich im ersten Portrait beleuchtet habe. Corey Konieczka ist vielen wahrscheinlich auf den ersten Blick gar nicht so bekannt, aber viele werden schon das ein oder andere Spiel von ihm gespielt haben. Im Gegensatz zu Teuber, der aus der alten Zeit der Brettspiele stammt und sich durch revolutionäre Ideen in Brettspielen einen weltweiten Namen gemacht hat, ist der Amerikaner Corey Konieczka ein Brettspielheld der Neuzeit. Er ist bei Fanasy Flight angestellt und entwickelt für diese Firma einige der größten und bekanntesten Brettspiele die so im Umlauf sind. Wahrscheinlich ist er sogar einer der erfolgreichste Spieleautoren der letzten fünfzehn Jahre, gemessen am Bekanntheitsgrad seiner Spiele. Alle diese Spiele bringt man dabei allerdings eher mit der Firma als mit dem Autor in Verbindung, was schade ist und deshalb möchte ich Corey Konieczka mit diesem Artikel die verdiente Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen.

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Portrait – Klaus Teuber

Heute möchte ich mit einer weiteren neuen Kategorie beginnen – den Autorenportraits. Meiner Meinung nach haben es einige Autoren durchaus verdient, ihr Schaffen ein bißchen näher in den Fokus zu rücken und wie ich über die Jahre festgestellt habe, kann man die Handschrift eines Spieleautoren eindeutig in seinen Spielen wiedererkennen, so dass man wissen sollte, was sonst noch so von ihm erdacht wurde, denn es könnte einem gefallen. Den Anfang soll, Mr. Catan himself, Klaus Teuber machen, denn sein Einfluß auf die gesamte Spieleszene war in der Vergangenheit immens. Vielleicht ist er für einige heutzutage nicht mehr ganz so präsent, weil er in den letzten Jahren kaum noch nennenswerte Spiele hervorgebracht hat, aber glaubt mir, vom Ende der Achtziger bis hin zu den frühen 2000er Jahren ist Klaus Teuber einer der bestimmenden Autoren der Brettspielszene und veränderte durch sein Spiel die „Die Siedler von Catan“ die Welt der Spiele nachhaltig.

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