Was spielst du so? – Februar 2026

Da ist der kurze Februar auch schon wieder um. Und was kam da so auf den Tisch? Einiges! Ich schreibe gerade an einer Zusammenfassung über die Serie der KOSMOS Spiele für zwei, die es jetzt immerhin schon seit 30 Jahren gibt. Im Zuge dessen kamen in diesem Monat tatsächlich ein paar der älteren Titel, die ich lange nicht mehr gespielt habe, auf den Tisch. Natürlich gesellten sich auch ein paar Neuheiten dazu, wobei Neuheiten ja immer relativ ist. Für uns neu muss ich natürlich sagen, denn Vieles dürfte für die Cult of the New Jünger wohl schon längst ein alter Hut sein. Insgesamt ist es gar nicht so viel, aber für den Februar reicht es. Was war sonst noch so los? Schade war, dass ich nachdem ich nun doch wegen dem Arm und der Hand nicht unters Messer musste, wie ich es zunächst befürchtet hatte, nicht an der Veranstaltung Schule und Spiel in Herne teilnehmen konnte, zu der mich Uwe Rosenberg eingeladen hat, da ich zu allem Überfluss auch noch die Grippewelle mitgenommen habe. Wirklich schade, denn das Thema liegt mir seit Jahrzenten eigentlich schon irgendwie am Herzen. Zeit das sich da mal was ändert.

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Portrait – Reiner Knizia

Nach Klaus Teuber und Corey Konieczka soll in Folge drei meiner Portrait-Serie ein weiterer deutscher Spieleautor gewürdigt werden. Reiner Knizia ist ein überaus erfolgreicher Spieleautor und ein verdammt fleissiger dazu. Wobei so ein bißchen haftet ihm immer ein gewisser Ruf an, seine Spiele seien zu mathematisch und zu wenig thematisch. Ich würde sagen ein bißchen steril und klinisch. Wie auch bei Klaus Teuber würde ich mich selbst nicht gerade als einen Fan bezeichnen, erkenne aber ohne Probleme seine außerordentliche Leistung an. Seine Spiele stehen selten im ganz großen Rampenlicht, dafür stehen aber wahnsinnig viele seiner Spiele direkt dahinter parat und sorgen dafür das die Bühne gut gefüllt ist. Inzwischen hat Knizia weit über 700 Spiele veröffentlicht. Eine Zahl die so groß in diesem Business ist, dass sie wohl kaum ein anderer erreichen dürfte. Sehen wir uns sein Schaffen und sein Werk etwas genauer an.

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Portrait – Corey Konieczka

Im zweiten Autorenportrait, mit dem ich mich beschäftigen möchte, geht es um einen klassischen Gegenentwurf zu Klaus Teuber, den ich im ersten Portrait beleuchtet habe. Corey Konieczka ist vielen wahrscheinlich auf den ersten Blick gar nicht so bekannt, aber viele werden schon das ein oder andere Spiel von ihm gespielt haben. Im Gegensatz zu Teuber, der aus der alten Zeit der Brettspiele stammt und sich durch revolutionäre Ideen in Brettspielen einen weltweiten Namen gemacht hat, ist der Amerikaner Corey Konieczka ein Brettspielheld der Neuzeit. Er ist bei Fanasy Flight angestellt und entwickelt für diese Firma einige der größten und bekanntesten Brettspiele die so im Umlauf sind. Wahrscheinlich ist er sogar einer der erfolgreichste Spieleautoren der letzten fünfzehn Jahre, gemessen am Bekanntheitsgrad seiner Spiele. Alle diese Spiele bringt man dabei allerdings eher mit der Firma als mit dem Autor in Verbindung, was schade ist und deshalb möchte ich Corey Konieczka mit diesem Artikel die verdiente Aufmerksamkeit zu Teil werden lassen.

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