Exit – Das Spiel + Puzzle: Der einsame Leuchtturm

Exit – Das Spiel + Puzzle: Der einsame Leuchtturm
/ Foto: Spieltroll

Die Exit-Reihe nimmt kein Ende und noch immer kommen jedes Jahr ein paar weitere Titel heraus. Ich bin beeindruckt dasdem Ehepaar Brand und Ralph Querfurth immer noch was Neues einfällt, um interessante Escape-Games zusammenzustellen. Jetzt gibt es aber tatsächlich mal was ganz neues, denn Exit – Das Spiel wird durch zwei Titel die „Das Spiel“ um „Puzzle“ ergänzen, erweitert. Diese sollte man tunlichst nicht mit den bei Ravensburger erschienenen Exitpuzzeln verwechseln. Damit haben sie nichts gemeinsam. Exit – Das Spiel+Puzzle erweitert das bestehende Konzept um vier kleine Puzzle, die uns wichtige Informationen liefern können oder selbst zum Rätsel werden. Bisher gibt es zwei Teile und der hier vorliegende ist der Fall für die Fortgeschrittenen. Die Schachtel ist dabei ungefähr doppelt so groß wie ein „normales“ Exit-Spiel, kommt aber im Gegensatz zu den Katakomben des Grauens in einem Querformat daher.

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Detective

Detective

Allmählig wird es Zeit mal etwas zu Detective zu schreiben. Das Spiel hat mittlerweile schon einiges an Zeit auf der Uhr und ich wollte es eigentlich erst durchspielen, bevor ich eine Rezension dazu schreibe. Bei Spielen, deren erhebliches Erlebnis von Story geprägt ist oder die eine Legacy-Erfahrung bieten, habe ich es mir selbst zur Regel gemacht erst alles zu sehen, bevor ich etwas dazu von mir gebe. Das kann mitunter schon ganz schön dauern, aber bei Detective bin ich mir inzwischen sicher, dass ich es es nicht mehr weiterspielen werde, auch wenn ich noch nicht alles gesehen habe. Trotzdem möchte ich meine bisherige Meinung zu diesem Spiel kundtun, auch wenn sie nicht das ganze Spiel umfasst, denn auch das hat für mich etwas über dieses Spielerlebnis auszusagen. Keine Angst auch hier werde ich nichts zur Story spoilern und mich nur vage zur Handlung äußern.

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Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück

Das Streben nach Glück ist für mich soetwas, wie das Spiel des Lebens der modernen Brettspielwelt. Natürlich ohne am Rad zu drehen und dann soviele Felder auf einer Leiste vorwärts zu ziehen, um ein Ereignis auszulösen, nein, natürlich nur vom Thema her. Sozusagen der Lebenssimulator, indem man alles machen kann, was man möchte. Jedes Spiel verläuft anders und man hat die Chance immer wieder ein neues, anderes Leben zu spielen. Ich besaß dieses Spiel bereits im englischen Original von Artipia Games und habe es mir nochmal auf deutsch gegönnt, als es letztes Jahr in der Spieleschmiede auf deutsch erschien. Ich mag diese Spiele, in denen man ein Leben nachspielen kann, sei es so schön ausgefeilt wie in My Story, oder aber so fies und zynisch wie in Frieses Fiese Freunde Fette Feten. Keine Ahnung, was das über mich aussagt, aber ich spiele diese Spiele wirklich gern. Das Streben nach Glück ist aber das umfangreichste und wartet mit einer Worker-Placement-Mechanik und viel Humor auf.

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Sprawlopolis

Sprawlopolis / Foto: Spieltroll

Im Moment beschäftige ich mich gerne mit dem Genre der Micro-Games. Was ist das denn? Das sind Spiele die durch nur recht wenig Spielmaterial und eigentlich recht simple Mechaniken, ziemlich viel Spiel entwickeln. Vor zig Jahren zeigte Love Letter, was mit wenig Spielmaterial und Mechanik doch möglich ist. Das Spiel wurde zu einem weltweiten Hit. Palm Island, auch wenn es ganz anders gelagert ist, gehört ebenfalls in diese Kategorie. Letztlich war ich ziemlich fasziniert von diesen kleinen Spielen, so dass ich mich mit ein paar weiteren beschäftigt habe. Sprawlopolis von Quined Games, die eine ganze Serie von diesen kleinen Spielen ins Leben gerufen haben ist das nächste Spiel was meine Aufmerksamkeit erregte. Ich mag Stadtaufbauspiele und Sprawlopolis ist tatsächlich ein solches, das es schafft dieses komplexe Genre so weit herunterzubrechen, dass es lediglich mit 18 Karten gespielt werden kann. Der Rest ist ein Punkteblock und eine englische Anleitung.

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Blütenpracht

Blütenpracht / Foto: Spieltroll

Ich spiele überwiegend zusammen mit meiner Frau Brett- und Kartenspiele. Daher umfasst unsere Sammlung überpropotional viele Zweipersonenspiele und jedes Jahr kommen ein paar weitere hinzu. Schon vor zwei Jahren auf der Spiel in Essen entdeckt, aber erst heute zu und gefunden, hat das optisch schöne Kartenspiel Blütenpracht. Ein schnelles Spiel von gleich vier polnischen Autoren über das Pflanzen von Blumen. Das Spiel hat trotz seiner eher wenigen Komponenten eine schöne Tischpräsenz. Leute bleiben im Vorbeigehen stehen, wenn sie es auf dem Tisch liegen sehen, weil es optisch interessant gestaltet wurde. Ob es das spielerisch halten kann, gilt es heute herauszufinden.

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Man muss auch gönnen können

Man muss auch Gönnen können /
Foto: Spieltroll

Ulrich Blum hatte sich im letzten Jahr gerade erst mit Minecraft – Biomes & Builders einen überraschenden Achtungserfolg erzielt, der erstaunlich gut funktionierte, da kommt er dieses Jahr zusammen mit Jens Merkl und dem Spiel, Man Muss Auch Gönnen Können, wieder in den Fokus. Im Vorfeld der Spiel des Jahres-Nominierungen wurde dieses, in der Klein & Fein-Reihe des Schmidt Spiele-Verlages erschienende, Roll & Write der beiden als heißer Kandidat für eine Nominierung gehandelt. Wie wir nun wissen, hat es das Spiel nicht mal auf die Empfehlungsliste geschafft. Ich finde, und muss das auch so hart sagen, völlig zu recht ist es dort nicht gelandet. Man Muss Auch Gönnen Können macht genausoviel richtig gut, wie es auch erhebliche Dinge falsch macht. Welche dabei was tun, möchte ich in folgendem Beitrag klären und ob das die Schuld der Autoren oder eher des Redakteurs sind, sei als Frage durchaus in den Raum gestellt.

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On Tour

On Tour

Es gibt inzwischen soviele Roll & Writes, dass man fast schon den Überblick verlieren könnte. In den letzten Jahren gab es einen regelrechten Boom um die meist kleinen Spielchen für Zwischendurch und auch dieses Jahr hat eines die Chance zum Kennerspiel des Jahres gewählt zu werden. Die Auswahl ist wirklich riesengroß, aber leider ist die Qualität nicht immer gut. Meiner Meinung nach liegt das daran, dass sich so ein Roll & Write natürlich verhältnismäßig einfach entwickeln und produzieren lässt. Die Spielidee muss einfach stimmen, sonst macht es einfach keinen Spaß und darunter leiden sehr viele Roll & Writes. Wenn es darum geht die besten Spiele dieses Genres zu bennen, dann wird der Name On Tour des öfteren mal genannt. Dem möchte ich mal auf den Grund gehen und habe mir deshalb eine Kopie besorgt. Das Spiel gehörte auch schon in meiner Essen Vorschau zu meinen begehrten Titeln, aber es war schlichtweg nicht zu bekommen. Jetzt ist wieder eine neue Auflage erschienen und ich habe zugeschlagen. Das Spiel kommt übrigens nicht von einem bekannten Verlag, nein, es kommt von einem Spieltisch-Hersteller!

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