KOSMOS Spiele für Zwei – 30 Jahre

Happy Birthday möchte ich rufen, denn es ist tatsächlich schon 30 Jahre her, dass mit Die Siedler von Catan – Das Kartenspiel, das erste Spiel in dieser langlebigen Reihe erschienen ist. Man bin ich alt. Damals kaufte ich als totaler Siedler-Fan auch diese Version und war natürlich sofort begeistert. Aber darum soll es hier gar nicht gehen, denn ich wollte über die Jahre hinweg mal eine kleine Zusammenfassung erstellen, von allen Spielen, die da so innerhalb dieser Serie erschienen sind. Das sind in 30 Jahren erstaunlich viele und die habe ich natürlich auch nicht alle gespielt, aber ungefähr die Hälfte und ich finde das reicht erstmal. Die Auswahl an unterschiedlichen Titeln ist gigantisch und wie zu erwarten sind auch nicht nur Hits dabei. Einige Rohrkrepierer hat sich die Serie auch gegönnt. Bis heute läuft die Reihe weiter und für die nächste Zeit sind bereits weitere Titel angekündigt. KOSMOS hat mit dieser Reihe früh das Spiel für Zwei gefördert und den Trend erkannt. Heute gibt es immer mehr Spiele für nur zwei Personen und in diesem Blog liegt der Fokus auch ein bisschen auf diesem Bereich, da ich am meisten mit meiner Frau spiele. Andere Verlage haben ebenfalls versucht solche Serien zu etablieren, aber bis heute ist die einzige die ich dort nennen würde die des Verlages Lookout. Schauen wir uns mal an, was da alles so in den vergangenen 30 Jahren in dieser Reihe erschienen ist.

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Die glorreichen Gilden von Buttonville -Der Kartenspaß um Knopf und Kragen

Die glorreichen Gilden von Buttonville

Bin ich wohl der einzige, der bei diesem Spiel von Ravensburger das Verlangen hat den Ortsnamen mit französischem Akzent auszusprechen, obwohl der Name dann auch falsch geschrieben wäre? Warum schreibe ich das überhaupt? Was sagt das über meinen verwirrten Geist aus? Egal. Die glorreichen Gilden von Buttonville ist ein Spiel auf das ich vor der Messe in Essen aufmerksam geworden bin, weil es genau meine liebsten Bestandteile enthielt: viele verschiedene Karten mit Fähigkeiten, die in bestimmten Kombinationen gespielt zu gewinnbringenden Effekten ausgespielt werden müssen. Klasse! Das Einzige was mich ein wenig stutzig werden ließ, war die Tatsache, dass es sich wohl um ein Familienspiel handeln solle und das machte mich erst richtig neugierig, denn in meiner Vorstellung ging das irgendwie nicht zusammen. Geht doch!

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Spiel des Jahres 2025 – Die Nominierungen

Am 13. Juli werden in diesem Jahr die begehrten Preise in Berlin vergeben. Bis dahin können wir wieder darüber diskutieren, welches der nominierten Spiele denn nun die besten Chancen hat, oder zu Recht oder Unrecht nominiert wurden. Welche Spiele fehlen und ob die Juroren eigentlich bestechlich sind. Natürlich darf in jedem Jahr auch das allseits beliebte Expertenspielpreisfordern nicht fehlen. Zu Letzterem gab es einen guten Kommentar im YouTube-Stream zu den Nominierungen. Hier erklärten Harald Schrapers und Christoph Schlewinski warum der Verein Spiel des Jahres e. V. einen solchen Preis nicht vergibt und ich hoffe das damit endlich mal die Diskussionen darüber aufhören. Auch wenn es in diesem Jahr so viele gute Spiele für eine solche Sparte gegeben hätte. In diesem Jahr musste natürlich auch wieder meine Kristallkugel aus dem Keller herhalten, um herauszufinden welche Spiele denn wohl von der Jury nominiert werden würden. Hier eine Übersicht.

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Agent Avenue – Bluff Boulevard

Agent Avenue

Bluffspiele sind eigentlich gar nicht so sehr mein Ding. Auch stehen so super konfrontative Spiele bei uns gar nicht hoch im Kurs und dennoch musste ich mir Agent Avenue zulegen, als ich zum ersten Mal etwas davon hörte und vor allem sah. Das liegt nämlich vor allem an der phänomenalen Optik, mit der die Illustratorin Fanny Pastor-Berlie dieses kleine Spiel versehen hat. Darüber hinaus ist hier aber auch ein Mechanismus verbaut, der Bluffspiele für mich ertragbar macht und den ich schon beim guten Hanamikoji sehr geliebt habe: „I Split, You choose“ nennen die Gamer diesen in ihrem Jargon. Zu Deutsch halt „Ich teile, du wählst“. Vielmehr braucht es dann auch schon fast gar nicht, um ein mehr als interessantes Spiel zu inszenieren. Das Ehepaar Christian und Laura Kudahl aus Dänemark liefert hier mit ihrem Erstling ein erstaunliches Debüt ab, mit dem ich vorher so nicht gerechnet hatte. Vielleicht ist es sogar ein Spiel, das wir in nicht allzu ferner Zukunft auch beim Spiel des Jahres in irgendeiner Form wiedersehen werden. Mal schauen.

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