Morty Sorty Magic Shop – Ordnung im Zauberladen

Morty Sorty Magic Shop

Morty Sorty Magic Shop hat mich tatsächlich in diesem Jahrgang richtig überrascht. Die Cover Illustration hat mich dabei zunächst eher abgeschreckt und auch sämtliche Beschreibungen, die ich im Vorfeld las, klangen nicht nach etwas Außergewöhnlichem. Die Nominierung zum Spiel des Jahres lies mich dann aber doch aufhorchen, auch weil ich zwischenzeitlich nur Gutes über das Spiel gehört hatte. Ich kaufte also ein Exemplar und seitdem kommt es ständig auf den Tisch. Inzwischen gehe ich sogar so weit, zu sagen, dass Morty Sorty Magic Shop für mich der Favorit auf den roten Pöppel ist. Das Spiel ist zwar nicht besonders innovativ, erfüllt seinen Zweck als Familienspiel in nahezu allen Belangen perfekt. Die Regeln sind überschaubar, es macht Spaß und ist einfach zu erlernen und hat somit das Potential Jung und Alt an einen Tisch zu bringen und die ein oder andere Partie zu absolvieren. Wer mehr möchte bekommt sogar mehr, denn in der Box finden sich Möglichkeiten das Spiel noch ein wenig kniffliger zu gestalten.

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Spiel des Jahres 2026 – Die Nominierungen

Bis zum 12. Juli haben wir nun Zeit, bis die begehrten Preise in Berlin vergeben werden, darüber zu diskutieren und mit unseren Favoriten mitzufiebern. Welches der nominierten Spiele denn nun die besten Chancen hat, oder zu Recht oder Unrecht nominiert wurde. Welche Spiele fehlen auf der Liste der empfohlenen Spiele und ob die Juroren (wie immer) eigentlich bestechlich sind. Was ich persönlich erfreulich finde ist, dass es dieses Jahr, nach der Erklärung im letzten, keine größere Diskussion um einen „Expertenpreis“ gibt. Haben anscheinend mal ein paar Leute zugehört. In diesem Jahr musste natürlich auch wieder meine Kristallkugel aus dem Keller herhalten, um herauszufinden welche Spiele denn wohl von der Jury nominiert werden würden und ich muss sagen sie hat ziemlich gut funktioniert. Nur ein Spiel hatte ich überhaupt nicht auf der Rechnung, ja kannte es nicht einmal und war deshalb um so mehr überrascht. Was ich aber gestehen muss, die Kugel hat mir die richtigen Spiele gezeigt, aber ich bin da anscheinend doch ein wenig mit der Einordnung durcheinandergekommen. Hier eine Übersicht.

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Ein Blick in die Glaskugel

Es ist bald wieder soweit und der Verein Spiel des Jahres e. V. verleiht seinen Preis. Einer der, wenn nicht sogar der wichtigste Brettspielpreis überhaupt, bringt jedes Jahr die gesamte Spieler*innenschaft dazu sich einen Kopf darüber zu machen, welches der vielen Spiele denn wohl eine Chance auf den Preis haben könnte. Diverse YouTube-Kanäle, Blogger* und Influencer*innen machen sich Gedanken über die zukünftigen Preisträger*innen. Da darf der Spieltroll natürlich nicht fehlen und, wie jedes Jahr, hole ich die Glaskugel aus der Trollhöhle und werfe einen tiefen Blick hinein in die diffusen wabernden Spielewelten. Jedes Jahr auf neue ein Spaß, bei dem du selbst herausfindest, welches Spiel in welche Kategorie gehört. In diesem Jahr gibt es aber meiner Meinung nach nicht so viele Grenzgänger, die in die eine oder andere Kategorie gehören könnten. Am 19.05. wird der Verein Spiel des Jahres e.V. seine Nominierungen und Empfehlungslisten bekanntgeben. Meine Tipps gibt es heute schon.

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Spiele des Jahres 2025

Da ist es auch schon wieder vorbei – das Jahr 2025. Auch in diesem Jahr wird wieder ein bisschen Bilanz gezogen. Dafür habe ich mir extra nochmal die Liste vom letzten Jahr herangezogen und geschaut was ich da so geschrieben habe. Das Arbeitspensum ist angewachsen und das führte auch genauso zu den befürchteten Zeitproblemen. Leider, und das ist eine Folge der Überarbeitung in der Vorweihnachtszeit, reiße ich mir gerade ein Bein aus, um diesen Text zum Jahresende veröffentlichen zu können, denn meine linke Hand ist entzündet und nahezu funktionslos. Das macht das Schreiben ziemlich schwierig und natürlich konnte ich nichts von dem tun, was ich mir über die Feiertage vorgenommen habe. Nichts klappt und ich sollte keine Ansagen mehr machen, was ich noch so vorhabe. Deshalb gibt es in diesem Jahr mal gar keinen Ausblick, was ich so geplant habe für den Blog. Das Jahr hat mir rein spieltechnisch wieder besser gefallen als das Vorjahr. Auch in diesem Jahr haben wir ein bisschen Mist gespielt, aber es war doch sehr viel Schönes dabei. Ich bin vor allem ein paarmal positiv überrascht worden, was mir schon ein bisschen länger nicht mehr passiert ist. Also höre ich mal auf zu viele Worte zu tippen und starte mit meinen Top 10 des Jahres 2025. Wie immer mit der Anmerkung, dass ich natürlich nicht alles gespielt habe und diese Top 10 nur eine Momentaufnahme darstellt. Sollten sich gravierende Änderungen im Nachgang ergeben, weil ich noch wichtige Titel des Jahres 2025 gespielt habe, werde ich das wie immer in den Kommentaren kommunizieren.

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Kavango – Wie Flügelschlag nur anders

Kavango

So wurde mir Kavango vorgestellt und da ich ein großer Fan des Vogelspiels bin und gerne Tableau- und Engine Builder spiele, war ich von Beginn an sehr an Kavango interessiert. Außerdem hatte ich vor geraumer Zeit schon mal bei einer Partie zuschauen können und war relativ angefixt von dem Spiel. Als Schmidt Spiele ankündigte Kavango nach Deutschland zu holen war ich außerdem begeistert, weil ich fast schon nicht mehr damit gerechnet hatte. Schmidt haben dem Spiel auch gleich noch ein neues Cover spendiert, denn obwohl ich den reduzierten Stil des Spiels ansonsten sehr gut finde, wirkte das auf dem Cover ein bisschen billig oder entwurfhaft. Tut dem Spiel meiner Meinung nach nur gut um mehr Aufmerksamkeit zu erregen. Das Spiel richtet sich an spielfreudige Familien und der Markt ist heiß umkämpft. Die Autoren Matt Brown und Zara Reid sind mir unbekannt, was wohl daran liegt, dass sie eigentlich gar keine Spieleautoren sind, sondern tatsächlich in der Kavango-Region als Naturschützer unterwegs waren. Kavango ist übrigens nicht so wie Flügelschlag erinnert tatsächlich nur durch sein Äußeres an das Kennerspiel des Jahres 2019.

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Spiel des Jahres 2025 – Die Nominierungen

Am 13. Juli werden in diesem Jahr die begehrten Preise in Berlin vergeben. Bis dahin können wir wieder darüber diskutieren, welches der nominierten Spiele denn nun die besten Chancen hat, oder zu Recht oder Unrecht nominiert wurden. Welche Spiele fehlen und ob die Juroren eigentlich bestechlich sind. Natürlich darf in jedem Jahr auch das allseits beliebte Expertenspielpreisfordern nicht fehlen. Zu Letzterem gab es einen guten Kommentar im YouTube-Stream zu den Nominierungen. Hier erklärten Harald Schrapers und Christoph Schlewinski warum der Verein Spiel des Jahres e. V. einen solchen Preis nicht vergibt und ich hoffe das damit endlich mal die Diskussionen darüber aufhören. Auch wenn es in diesem Jahr so viele gute Spiele für eine solche Sparte gegeben hätte. In diesem Jahr musste natürlich auch wieder meine Kristallkugel aus dem Keller herhalten, um herauszufinden welche Spiele denn wohl von der Jury nominiert werden würden. Hier eine Übersicht.

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e-Mission – Ein Klimawandel in der Brettspielbranche?

e-Mission

Im englischen Original heißt e-Mission Daybreak und der deutsche Verlag Schmidtspiele dachte sich das Wortspiel mit der e-Mission passt zum Thema, bei dem es doch auch um Strom und Emissionen geht. Kannste machen, musste aber auch nicht. Die e-Mission ist natürlich DIE Mission die für uns alle oben auf der Liste steht oder besser stehen sollte, denn es gibt ja genügend Realitätsverweigerer und -Innen da draußen, die den Klimawandel leugnen und noch immer so hohle Phrasen dreschen wie: „Das es wärmer wird ist doch schön!“ Da kannst du auch noch so oft erzählen, dass das eine nicht unbedingt was mit dem anderen zu tun hat. Die ganzen Stürme und Fluten, Sturzbäche vom Himmel etc. sind einfach Zufall oder wie es doch eine der amerikanischen Knallchargen der Republikaner behauptete durch Wettermanipulation der Demokraten gemacht. Da kann ich mir gar nicht so viel vor das Gesicht hauen wie ich möchte. e-Mission ist eines der raren Spiele, die sich spielerisch mit sehr realen Problemen auseinandersetzen und eine gewisse Aufmerksamkeit für ein Thema schaffen können. Ich sehne solche Spiele viel mehr herbei. Leider sind sie selten, weshalb wir sie viel publiker machen sollten, damit sie sich nicht nur in der Brettspielszene verbreiten.

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