Der Hobbit: Hin und zurück – Würfel und Brot

Der Hobbit: Hin und zurück

Ich gebe zu, sowohl Reiner Knizia und Der Herr der Ringe sind für mich Trigger, die ich mir immer anschaue und treten sie im Doppel auf, bekomme ich gleich feuchte Hände, denn zu sehr hat mich sein damaliges, kooperatives Spiel begeistert und nachhaltig beeinflusst. Wer etwas darüber erfahren möchte, hat in einer Klassiker Review von vor sechs Jahren auf diesem Blog die Gelegenheit dazu. Ein wirklich tolles Spiel, das natürlich im Kontext seiner Zeit betrachtet werden muss, als es eigentlich noch keine kooperativen Brettspiele gab. Dennoch wurde das Spiel mit dem Herr der Ringe Setting in meinen Augen fantastisch umgesetzt. Im Jahre 2025 durfte sich Reiner Knizia Tolkien erneut vornehmen, diesmal ging es um den Hobbit und seine Reise. Ein Buch das mich ebenfalls sehr geprägt hat. Damals hieß es noch Der kleine Hobbit. Der Titel hier bezieht sich eher auf das Original „There and back again“. Knizia zerteilt die Reise in acht Schauplätze und nutzt eine Roll & Write Mechanik, um sein Spiel voranzutreiben. Ideal um leicht hereinzukommen und das Spiel auch Familien mit Kindern relativ leicht zugänglich zu machen. Das Spielprinzip wird einem nicht neu vorkommen, dafür ist Der Hobbit: Hin und Zurück vom Material her ziemlich hübsch und gut umgesetzt worden.

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Was spielst du so? – April 2026

Eieiei, wo fange ich denn diesen Monat an? Das Jahr hat ja rein gesundheitlich für meine Frau und mich ja nicht besonders gut angefangen. Immer wieder kam etwas dazwischen und wenn es nicht die Gesundheit war, dann war es die Arbeit. Auch dort ist die Lage in diesem Jahr gesundheitlich irgendwie angespannt und ständig müssen Kolleg*innen vertreten werden. Mein Arm ist inzwischen schon wieder ganz gut beweglich und ich versuche es mit der Arbeit nicht zu übertreiben. Zu Ostern sollte dann eine Woche Urlaub zu Erholung und zum Spielen genutzt werden, denn dazu kamen wir in der letzten Zeit einfach kaum noch. Dann aber brach auch noch ein familiäres Unglück über uns herein, so dass wir uns um einen nahen Verwandten, der leider völlig überraschend aus dem Krankenhaus anrief und dank einer Amputation unsere Hilfe benötigte. Seit dem sind wir eigentlich nur noch zwischen Arbeit, Krankenhaus, Besorgungen machen und das Leben umorganisieren unterwegs. Da kommt unser Hobby einfach als letztes dran und auch wenn wir dringend mal wieder ein paar mehr Momente des Abschaltens benötigen, spielen wir halt doch zu gerne, als das wir es gänzlich sein lassen können. Dennoch ist die Menge an gespielten Spielen im April auf ein Minimum reduziert. Um so überraschender fand ich dann aber doch, dass es vier Neuheiten auf den Tisch geschafft haben.

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Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Der Herr der Ringe: Die Gefährten – Das Stichspiel

Bei dem Spieletitel weiß man wenigstens mal genau was man bekommt. Eigentlich lässt der ja keine Frage offen. Was mich dann aber doch neugierig gemacht hat war nicht unbedingt die IP, oder dass es ein kooperatives Stichspiel ist, nein, es war viel mehr die Tatsache, dass ich das Spiel auch solo spielen kann. Das fand ich ein wenig verblüffend und dann hat das Spiel auch noch für verhältnismäßig viel Aufsehen gesorgt, so dass ich es mir recht bald nach Veröffentlichung zugelegt habe. Dann verstaubte es allerdings erstmal im Regal, weil wir relativ selten Stichspiele ausprobieren, wenn wir Zeit haben und ich im vergangenen Jahr auch nicht so viel Muße hatte es alleine zu testen. Nun hatte ich aber in der letzten Zeit recht viel Freizeit und habe es mir mal vorgenommen. Verglichen wird das HdR-Stichspiel (sorry der ganze Name ist mir zu umständlich) des Öfteren mal mit Die Crew und das kommt nicht von ungefähr, da beide kooperativ gespielt werden, aber damit wird man diesem Spiel einfach nicht gerecht. Warum ich das so sehe, erfahrt ihr, wenn ihr ein wenig weiter lest.

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