Kinfire Delve: Callous‘ Lab – Alleine in den Keller

Kinfire Delve: Callous‘ Lab

Ich möchte in den nächsten Wochen schwerpunktmäßig ein paar Solo-Spielerfahrungen hier besprechen. Das Thema wird immer wichtiger und ist längst aus seiner Nische gekrochen. In den nächsten Wochen wird es deshalb einige Reviews zu Spielen geben, die ihr alleine spielen könnt, bzw. solltet, weil sie so meiner Meinung nach am besten funktionieren. Den Anfang mache ich heute mit Kinfire Delve. Dazu sei gesagt, dass es drei verschiedene Versionen von dem Spiel gibt. Callous‘ Lab, welches mir vorliegt, sowie den beiden anderen Titeln Scorn’s Stockade und Vainglory’s Grotto. Auch wenn die Titel Englisch sind, das Spiel gibt es auch komplett in deutscher Sprache. Alle drei Spiele funktionieren nach dem gleichen Prinzip, beinhalten aber unterschiedliche Charaktere und ein komplett anderes Deck, welches es zu bezwingen gilt. Angesiedelt ist alles im Kinfire Universum von Kevin Wilson, welches auch in weiteren Spielen, allen voran Kinfire Chronicles: Night’s Fall, welches ich auch schon auf dem Tisch hatte, aber mich bisher nur kurz dazu äußerte, als Hintergrund dient. Aber auch dazu werde ich hier gleich ein paar Worte verlieren. Also, es gibt viel zu erzählen, fangen wir an.

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Rebirth – Aufbruch in eine neue Zeit

Rebirth: Aufbruch in eine neue Zeit

Ich glaube jede*r, der sich Brettspieler*in nennt, weiß was Reiner Knizia kann und das ist Spiele am Fließband veröffentlichen und seine Ideen immer wieder aufgreifen und Verbesserungen einbauen. Darüber hinaus verfügen viele seiner Spiele über eine Art Eleganz was die Mechaniken betrifft. Sie brauchen selten viele Regeln und lassen sich dadurch schnell verinnerlichen. An dieser Stelle wird es Zeit davon zu sprechen, dass Rebirth das Zeug zu einem modernen Klassiker hat, auch wenn diese Floskel nicht überstrapaziert werden sollte. Die Nominierung zum Kennerspiel des Jahres 2026 kommt in diesem Fall auch nicht von ungefähr und ich sehe diesen Titel auch nicht in Gefahr, diese Auszeichnung auch nicht zu erhalten. Reiner Knizia war schon oft nominiert, hat den Preis aber nur einmal für Wer war’s? (Kinderspielpreis) und Keltis (Familie) erhalten. Diesmal also der Kennerpreis. Was ist an diesem Spiel so gut? Oder ist es überhaupt nicht so gut wie alle immer behaupten?

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