Mandala

Mandala / Foto: Spieltroll

Mandalas sind hier im Westen meistens aus Kindermalbüchern bekannt. Im Hindu- und Buddhismus sind diese meist symetrischen, konzentrischen Bilder tief in der Religion und Philosophie verankert und sollen den Gläubigen helfen durch Meditation tiefere religöse Zusammenhänge zu verstehen und zu verinnerlichen. Trevor Benjamin und Brett J. Gilbert haben nun ein Spiel rund um diese farbenfrohen Bildchen gemacht. Mandala ist ein Spiel für zwei Personen geworden und ist in der, inzwischen auch schon recht umfangreichen Sammlung der Zweispielerspiele, von Lookout Spiele erschienen. Bei Mandala handelt es sich um ein abstraktes Spiel, dass durch seinen extrem einfachen Zugang besticht und über außergewöhnliches Material verfügt.

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Caverna – Die Höhlenbauern

Caverna – Die Höhlenbauern / Foto: Spieltroll

In den letzten Wochen habe ich endlich ein paar Spiele nachgeholt, die ich schon recht lange auf meinem Zettel der noch zu spielenden Spiele hatte. Eines von ihnen war Caverna von Uwe Rosenberg. Die ganzen sogenannten Rosenberg Meisterwerke stammen zum Großteil aus der Zeit, in der ich aus diversen Gründen leider nicht so wahnsinnig viel spielen konnte. Ich war nur bewundernder Zaungast und nicht aktiv in die wunderbaren Spiele involviert, die über diverse Jahre erschienen sind. Agricola kam gerade raus und ich hatte mir immer vorgenommen das irgendwann zu spielen. Habe ich bis heute immer noch nicht nachgeholt (immerhin Agricola – Das Familienspiel findet sich hier im Blog), dafür steht nun Caverna hier bei uns im Schrank und ich konnte es vor nicht allzu langer Zeit ein paar Male spielen. Uwe Rosenberg scheint immer wenn er sich einer Mechanik annimmt ziemlich besessen zu sein und veröffentlicht gleich mehrere Werke zu dieser Mechanik. Zu der Zeit von Agricola, Caverna und Co. scheint das die Worker-Placement-Mechanik zu sein. Ja, und wenn Herr Rosenberg etwas macht, oh man, dann macht er das richtig…

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Le Havre – Der Binnenhafen

Le Havre – Der Binnenhafen / Foto: Spieltroll

Le Havre ist eines der Spiele von Uwe Rosenberg, das ich gerne mal spielen würde. Leider kenne ich in meinem Umfeld niemanden der es besitzt und ein Exemplar zu einem bezahlbaren Preis zu bekommen ist momentan auch nicht so einfach. Gleiches gilt fast genauso für die zwei Spieler Variante – Der Binnenhafen. Scher zu kriegen und wenn auch nicht gerade billig. Manchmal muss man aber auch Glück haben und so konnte ich bei Ebay ein noch eingeschweißtes Exemplar für einen durchaus noch guten Preis per Sofortkauf ergattern. Leider traf mich bei diessem Spiel dann wieder mein neuzeitlicher Fluch des fehlerhaften oder nicht vollständigen Spielmaterials. Wer Näheres dazu wissen möchte liest bitte – Unkomplette Spiele – Die Last mit den Ersatzteilen, wo ich darauf näher eingehe. Einer der zentralen Spielpläne mit Zeiger war leider nicht ganz komplett, der Plastiknupsie zum zusammenhalten fehlte leider. Das konnte ich allerdings selber reparieren und habe den Ersatzteilservice erst gar nicht bemüht.

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Watergate

Watergate / Foto: Spieltroll

Frosted Games haben sich ja ein bißchen den Brettspielen mit historischem Bildungsauftrag verschrieben und eine Zweispielerserie ins Leben gerufen, die sich mit geschichtlichen Ereignissen beschäftigt und uns diese auch in geeigneter Form, mit akkuraten Texten zur Wissenvermittlung, darbietet. Den Anfang machte 13 Tage, in dem es um die Kubakrise ging und schließlich Revolution of 1828, dass die erste politische Schmierenkampagne Mithilfe der Medien zum Präsidentschaftswahlkampf von John Quincy Adams und Andrew Jackson thematisiert. Nun kommt der dritte Titel in der Serie, der sich eines der politisch dunkelsten Kapitel der Amerikanischen Geschichte vornimmt, der Watergate-Affaire um Richard Nixon. Der bis heute einzige Präsident der Vereinigten Staaten, der von seinem Amt zurückgetreten ist, oder sagen wir besser zurücktreten musste. Michael Cramer liefert uns dazu einen Schlagabtausch zwischen dem Büro des Präsidenten und den Journalisten der Washington Post.

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