Deutscher Spielepreis 2021

Vor zwei Tagen wurde der zweite große Deutsche Spielepreis vergeben. Ein bißchen früher als in den Jahren zuvor. Eigentlich wird er immer auf der Messe SPIEL verliehen und in diesem Jahr halt ein wenig früher, weil sehr lange gar nicht klar war, ob es überhaupt eine Messe geben wird. Seit einiger Zeit steht nun aber fest, dass es wieder eine Präsenzmesse mit geeignetem Hygienekonzept geben wird. Der Deutsche Spielepreis wurde nun also am Dienstag genau einen Monat vor der Messe verliehen. Im Gegensatz zum noch etwas bekannteren Preis für das Spiel des Jahres ist der Deutsche Spielepreis ein Publikumspreis der per Abstimmung der Spieler verliehen wird. Insgesamt betrachtet kommen also bei diesem Preis die etwas komplexeren Spiele zum Zuge und das sieht man auch in diesem Jahr wieder recht deutlich, auch wenn man sagen muss, beide Preise sind in diesem Jahr ziemlich dicht beieinander. Genug vorweg geschwafelt hier sind die 10 besten Spiele dieses Jahrgangs vom Publikum gewählt.

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Aeon´s End – Das Namenlose Erweiterung

Aeon´s End – Das Namenlose
Erweiterung

Vor kurzer Zeit erst habe ich die erste Erweiterung Aus den iefen für Aeon´s End hier behandelt und heute soll es um die zweite Erweiterung Das Namenlose gehen. Beide Erweiterungen sind zeitgleich zum Grundspiel erschienen. Im Jahr 2020 waren sie aber kaum zu bekommen, wenn man nicht einer der ersten gewesen ist. Ich selbst kam erst vor kurzem in den Besitz der beiden Erweiterungen. Das Spiel hat es inzwischen sogar auf die Empfehlungsliste für das Kennerspiel des Jahres 2021 geschafft. Wer Näheres über das Spiel erfahren möchte, sollte zunächst meine Review zu Aeon´s End lesen, um sich mit dem Spielprinzip vertraut zu machen. Neben dem Material, dass ich dort ein wenig kritisiert habe, hat Aeon´s End nur ein weiteres Manko. Man will mehr. Mehr Bosse, mehr Charaktere, mehr Zauber. Das Namenlose ist die zweite Erweiterung für Aeon´s End und unterscheidet sich ein wenig von der ersten.

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Aeon´s End – Aus den Tiefen Erweiterung

Aeon´s End – Aus den Tiefen Erweiterung

Aeon´s End ist als Spiel ja schon ein paar JAhre auf dem Markt. Deutschland ist in dieser Hinsicht ein Nachzügler. Frosted Games und Pegasus haben sich dann endlich entschlossen dieses Spielphänomen nach Deutschland zu bringen und das ist bestimmt ein ganzes Stück Arbeit, denn viele Texte sind zu übersetzen. Inzwischen wurde angekündigt das ganze Franchise in den nächsten Jahren nach und nach auch in Deutschland zu veröffentlichen, denn das Interesse an dem Spiel ist sehr groß. Inzwischen sollte auch die nächste große Box sowie zwei weitere Erweiterungen erschienen sein. Das Spiel hat es sogar auf die Empfehlungsliste für das Kennerspiel des Jahres 2021 geschafft. Wer Näheres über das Spiel erfahren möchte, sollte zunächst meine Review zu Aeon´s End lesen, um sich mit dem Spielprinzip vertraut zu machen. Neben dem Material, dass ich dort ein wenig kritisiert habe, hat Aeon´s End nur ein weiteres Manko. Man will mehr. Mehr Bosse, mehr Charaktere, mehr Zauber und anderes Material und da man das von vornherein wusste, wurde gleich mit dem Grundspiel zwei kleine Erweiterungen mit neuem Material veröffentlicht. Aus den Tiefen ist die erste Erweiterung für Aeon´s End. Der Kartentrenner für den Erzfeind ist sogar schon in der Grundbox enthalten.

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Everdell – Pearlbrook Erweiterung

Everdell – Pearlbrook-Erweiterung

Everdell gehört zu den Lieblingsspielen von meiner Frau und mir. Wir mussten es damals unbedingt haben, als wir von dem Spiel erfuhren. Die Kickstarter-Kampagne war gerade abgelaufen und wir mussten uns überlegen wie wir an ein Exemplar herankommen. Zum Glück haben wir es damals über einen findigen Händler bekommen können und waren überglücklich als es bei uns ankam und wir feststellten, dass Everdell nicht nur über alle Maßen hübsch, sondern auch wirklich eine spielerische Perle ist. Womit wir auch schon beim Thema wären. Perlen gibt es in Pearlbrook auch. Pearlbrook ist die erste Erweiterung für Everdell. Wir hatten seiner Zeit nie eine Veranlassung das Spiel zu erweitern, weswegen wir uns nie um die Erweiterungen gekümmert haben. Inzwischen ist Everdell auch bei Pegasus auf deutsch erschienen und wir haben unser Exemplar ausgetauscht, damit auch einige unserer dem Englisch nichtallzumächtigen Mitspieler solche Spieleperlen erleben können. Da haben wir uns dann auch mal an die Erweiterung herangewagt. Was Neues hinzukommt und wie ich sie finde und ob sie sich lohnt sehen wir jetzt…

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Era – Das Mittelalter

Era – Das Mittelalter

Matt Leacock ist ein sehr namhafter Autor von modernen Brettspielen. Mehrfach ausgezeichnet steckt er hinter Spielen wie Pandemie, Im Wandel der Zeiten oder auch Die verbotene Insel usw. Viele Spieler empfinden seine Spiele als ausgeklügelte Meisterwerke. Ich tue das leider nicht. Seine Spiele sind meistens sehr interessant, das gebe ich zu. Sie haben interessante Mechaniken die zugegebenermaßen auch innovativ sind, aber seine meisten Spiele sind für mich an irgendeiner Stelle nicht zu Ende gedacht. So ging es mir schon immer mit Pandemie, bei dem ich noch nie verstand, warum das Spiel sich in einer Eigendynamik einfach beenden kann ohne das die Spieler darauf Einfluß nehmen können. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur zu doof. Era – Das Mittelalter hat mich schon immer angesprochen. Ein Roll & Write mit echten Gebäuden die man auf einer 3D-Spielfläche baut ist zwar irgendwie auch wieder ein wenig drüber, aber angesprochen hat es mich. Ich wollte es mir leider nur nie kaufen, weil es eine solche Materialschlacht ist und ein Roll & Write für 50 Euro fand ich ein wenig übertrieben. Jetzt hatte ich die Chance ein günstiges Spiel zu erwerben und habe sie genutzt.

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Nidavellir

Nidavellir

Vor Kurzem hörte man von vielen Seiten den seltsamen Namen eines Spiels immer häufiger: Nidavellir. Das Spiel mit dem recht nichtssagendem Cover, stammt vom Franzosen Serge Laget, den viele wahrscheinlich von seinen Zusammenarbeiten bei Days of Wonder mit Schatten über Camelot, Das Geheimnis der Abtei, Mystery Express oder Cargo Noir kennen dürften. Auch Mare Nostrum ist ein ziemlich bekanntes Spiel von ihm. Bei vielen dieser Spiele arbeitete er mit Größen wie Bruno Cathala, Bruno Faidutti und Antoine Bauza zusammen. Nidavellir ist seit langer Zeit mal wieder ein Lebenszeichen von ihm. Das Spiel kommt für mich wie aus dem nichts ohne große Ankündigung. Alles was ich im Vorfeld darüber gehört hatte sprach mich erstmal auch gar nicht an, denn es sollte sich um ein Auktionsspiel handeln und ich bin kein besonders großer Fan dieser Spiele. Thematisch ging es wohl um Zwerge und Drachen, mehr wusste ich aber auch nicht und ich hätte es nie gekauft, wenn nicht der Zufall ein wenig mitgespielt hätte. Um was handelt es sich hier also genau und lohnt sich das?

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Imperial Settlers: Empires of the North – Barbaren-Horde Erweiterung

Imperial Settlers: Empires of the North – Barbaren-Horde Erweiterung

Mit der Barbaren-Horde ist nun das dritte Völker-Erweiterungsset für das Imperial Settlers Stand-Alone Spiel Empires of the North erschienen. Das Grundspiel ist ganz anders als Imperial Settlers, hat abr doch Ähnlichkeiten. Das Spiel gefiel mir bis auf eine Ausnahme ziemlich gut. Das Spiel hatte für mich einen geringeren Wiederspielreiz als der Vorgänger, was vor allem daran liegt, das sich jedes der Völkerdecks im Grunde immer gleich spielt. Es gibt nur wenige Unterschiede, wie es sich gegen die anderen Decks verhält. Die sechs Decks des Grundspiels waren da einfach nicht genug und schon bald wollte man mehr. Die Entwickler haben das aber sofort erkannt und direkt zwei Völkersets nachgeschoben. Für noch mehr Abwechslung sollen nun die Barbaren sorgen. Fehlen ja nur noch die Ägypter, um die Startvölker des Vorgängers voll zu machen.

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Roll Player – Fiends & Familiars Erweiterung

Roll Player – Fiends & Familiars Erweiterung / Foto: Spieltroll

Vor Kurzem erst habe ich die erste Erweiterung für Roll Player hier besprochen. Roll Player ist ein Spiel, dass jeder, der schoneinmal ein Rollenspiel am Computer oder als Pen & Paper Variante gespielt hat, dringend ausprobieren sollte, denn thematisch beschäftigt es sich mit der Charaktererschaffung. Einem Teil des Rollenspiels, dem große Bedeutung zu kommt. Das Spiel macht ein Optimierungspuzzle aus dem Vorgang und fordert die Spieler dazu auf, das beste aus den gegebenen Möglichkeiten herauszuholen. Die erste Erweiterung brachte einen völlig neuen Teil ins Spiel, der sich damit beschäftigt, die erstellten Charaktere auch nebenbei auf Monsterjagd zu schicken. Eine Erweiterung, die ich rückblickend als essentiell bezeichnen würde. Zur SPIEL.digital 2020 erschien bereits die zweite Erweiterung Fiends & Familiars, die das Spiel nocheinmal um weitere Komponenten erweitern soll. Fiends & Familiars ist rein optisch eine weitere große Erweiterung, die nicht nur neue Komponenten mitbringt, sondern auch das ohnehin schon sehr variantenreiche Spiel nocheinmal um weitere Vielfalt erweitert.

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Aeon’s End

Aeon’s End / Foto: Spieltroll

Aeon’s End ist schon seit mehreren Jahren im Ausland ein Hit. Auf Boardgamegeek.com steht es seit geraumer Zeit unter den beliebtesten 100 Brettspielen und wird von seinen vielen Fans geliebt. Viele Erweiterungen und sogar eine Legacy-Variante sind seitdem bereits erschienen. In Deutschland hatte das Spiel erst in diesem Jahr seinen Veröffentlichungstermin. Pegasus Spiele und Frosted Games haben sich Aeon’s End angenommen. Aber es gibt nicht nur positive Stimmen zu Aeon’s End, manche finden einige Mechaniken seltsam und nicht so richtig zum Spielgeschehen passend und auch die sehr generisch wirkende Grafik stöst einigen irgendwie sauer auf. Man kann aber nicht leugnen, das Aeon’s End einige Alleinstellungsmerkmale hat, die es zu einem einzigartigen Erlebnis machen. Aeon’s End ist dabei soetwas wie der spielgewordene WOW-Raid, wem das etwas sagt. Für alle anderen: es ist eigentlich nichts anderes als ein Bosskampf, den die Spieler hier mit ihrem Charakter durchleben und siegreich bestreiten müssen.

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MicroMacro – Crime City

MicroMacro – Crime City / Spieltroll

Wimmelbilder fand ich als Kind immer Klasse. Diese vielen kleinen Details die sich da auf den Seiten in den Büchern verbargen. Viele kleine Geschichten ergaben sich aus dem abgebildeten Moment mit den vielen Figuren und Nebenschauplätzen. Aber kann man daraus ein Spiel kreiren. Okay in digitaler From auf unseren diversen mobilen Geräten funktioniert das seit Jahren schon ganz hervorragend, indem uns immer wieder neue Aufgaben gestellt werden, was wir eigentlich suchen müssen. Aber warum hat eigentlich noch keiner ein Wimmelbildspiel gemacht, indem man kleine Kriminalfälle versteckt, die gelöst werden wollen. Liegt doch eigentlich recht nah. So nah sogar, dass ich mich tatsächlich frage, warum das noch keiner gemacht hat? Nun ja, diese Frage gehört der Vergangenheit an, denn jetzt hat es einer gemacht: Johannes Sich. Er ist Illustrator und Spieleautor in Personalunion. Das Mafia-Spiel La Cosa Nostra dürfte einigen schon bekannt sein und nun erschien sein Wimmelbild-Kriminalspiel bei der Edition Spielwiese.

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