Würfelwelten

Würfelwelten

Würfelwelten liegt schon etwas länger in meiner persönlichen Pipeline. Nach den ersten paar Runden mit dieser Version wollte ich eigentlich unbedingt sofort etwas dazu Aufschreiben, aber so richtig gelingen wollte es mir da noch nicht. Nun habe ich Würfelwelten reichlich sacken lassen und finde einige Dinge an dem Konzept des Spiels immer noch so erwähnenswert, dass ich nun doch einen neuen Versuch unternehmen möchte. Bei Würfelwelten handelt es sich um ein Spiel aus der frühen Phase der Covid-Pandemie, als die Welt gefühlt tatsächlich stillstand und alle zu hause ausharrten. In dieser Zeit lag das Miteinanderspielen an einem Tisch natürlich total brach und das Internet versuchte das aufzufangen. Würfelwelten ist Jamey Stegmaiers Beitrag zu dieser Zeit. Als Print&Play Spiel ist es in dieser Zeit entstanden, um gemeinsam über das Netz mit Kameras und Stift und Papier die Zeit zu verbringen und räumlich getrennt miteinander zu spielen. Im Prinzip braucht jede*r Mitspieler*in nur einen Zettel und einen Stift und eine*r übernimmt die Rolle eines Spielleiter*in und würfelt für alle sichtbar zwei Würfel. Fertig ist das Spielevent übers Netz, das unendlich skalierbar ist. Warum also eine Verkaufsversion von einem Print&Play-Spiel?

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Spielejahrgang 2015 – Ein Füllhorn guter Spiele?

Es sind schon ein paar Monate vergangen, seitdem ich zum letzten mal etwas in meiner kleinen Rückblickserie veröffentlicht habe. Damals ging es um das Spielejahr 1991, also um etwas das schon ziemlich lange her ist. Heute katapultiere ich mich wieder in die noch junge Vergangenheit. Das Jahr 2015 markiert so ein bißchen den spielerischen Neuanfang für mich persönlich. In diesem Jahr war ich das erste mal zusammen mit meiner Frau auf der SPIEL in Essen und wir begannen uns so nach und nach wieder eine kleine Sammlung von Spielen zuzulegen. In den Jahren davor gab es nur mal ab und zu etwas Neues und ein Großteil meiner alten, doch recht umfangreichen Sammlung, fiel über einige Jahre hinweg den finanziellen Nöten zum Opfer, die uns in dieser Zeit plagten. Diese Zeiten gingen 2015 so langsam vorbei und Brettspiele spielen wurde wieder zu einem Luxus den wir uns leisten wollten, denn wir spielen so verdammt gern und nach vielen Jahren der spielerischen Entbehrung brach die neue Welt der Brettspiele über uns herein. 2015 schien ein fantastisches Jahr zu sein, um wieder zurückzukommen.

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#42 Was ist eigentlich? – Automa

In den letzten Jahren tauchte der Begriff des Automa immer öfter auf und viele fragen sich was das eigentlich genau sein soll. „Irgendwas mit Solospielen“ hört man dann häufig. Ja, kann man schon so sagen, auch wenn es nicht ganz genau ist. Automa scheint inzwischen soetwas wie das Tempo des Solo-Gaming zu werden. Ein Synonym für eine Spielweise, die in der Spielerschaft immer mehr anklang zufinden scheint. Solospiele werden immer attraktiver und die Leute empfinden es auch allein als gelungenen Zeitvertreib. Zeit den Begriff des Automa einmal etwas näher zu beleuchten.

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