KOSMOS Spiele für Zwei – 30 Jahre

Happy Birthday möchte ich rufen, denn es ist tatsächlich schon 30 Jahre her, dass mit Die Siedler von Catan – Das Kartenspiel, das erste Spiel in dieser langlebigen Reihe erschienen ist. Man bin ich alt. Damals kaufte ich als totaler Siedler-Fan auch diese Version und war natürlich sofort begeistert. Aber darum soll es hier gar nicht gehen, denn ich wollte über die Jahre hinweg mal eine kleine Zusammenfassung erstellen, von allen Spielen, die da so innerhalb dieser Serie erschienen sind. Das sind in 30 Jahren erstaunlich viele und die habe ich natürlich auch nicht alle gespielt, aber ungefähr die Hälfte und ich finde das reicht erstmal. Die Auswahl an unterschiedlichen Titeln ist gigantisch und wie zu erwarten sind auch nicht nur Hits dabei. Einige Rohrkrepierer hat sich die Serie auch gegönnt. Bis heute läuft die Reihe weiter und für die nächste Zeit sind bereits weitere Titel angekündigt. KOSMOS hat mit dieser Reihe früh das Spiel für Zwei gefördert und den Trend erkannt. Heute gibt es immer mehr Spiele für nur zwei Personen und in diesem Blog liegt der Fokus auch ein bisschen auf diesem Bereich, da ich am meisten mit meiner Frau spiele. Andere Verlage haben ebenfalls versucht solche Serien zu etablieren, aber bis heute ist die einzige die ich dort nennen würde die des Verlages Lookout. Schauen wir uns mal an, was da alles so in den vergangenen 30 Jahren in dieser Reihe erschienen ist.

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Projekt: Die perfekte Sammlung – 2012

Neues Jahr, altes Projekt! Natürlich setze ich mein begonnenes Projekt auch in diesem Jahr fort. In nicht allzu langer Zeit sollte ich auch am Ende ankommen. Heute geht es erstmal um einen ziemlich guten Jahrgang: 2012. Es dürfte mir nicht schwer fallen ganz schnell fünf Titel für mein Regal zu finden. Im letzten Jahrzehnt ging es so steil Bergauf mit den Brettspielen, das hier kaum noch Probleme mit der Menge der Spiele auftauchen dürfte. Eher die Qual der Wahl. Hier wird es dann auch interessant mit den verschiedenen Meinungen. Ich habe bestimmt weiterhin einige kontroverse Spiele mit dabei, wobei dieser Jahrgang sieht wirklich schon sehr mainstreamig aus, wenn ich nochmal einen Blick darauf werfe. Ich fang mal an.

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Drachenhüter – Oooh wie süss!

Drachenhüter

Wenn meine Frau süße Illustrationen sieht, dann ist es schon um sie geschehen. Das Spiel muss her. In der Vergangenheit hat sie zwar schon erfahren müssen, dass süße Illustrationen nicht gleichzusetzen sind mit guten Spielen, aber manchmal ist auch ein Treffer dabei. Drachenhüter überraschte mich dabei ein wenig, denn zunächst wusste ich gar nicht, dass ein neues Spiel von Michael Menzel erscheinen sollte und voila, da isses! KOSMOS und Michael Menzel das scheint eine sichere Bank zu sein. Sein drittes Spiel, wenn wir mal alle Andorspiele unter einen Hut schieben, ist nun sein erstes etwas kleineres Spiel, das nicht in einer großen Schachtel erscheint. Bei Drachenhüter handelt es sich um ein Kartenspiel und ich war zunächst sehr gespannt, ob er das Niveau seiner bisherigen Werke, Die Legenden von Andor und Die Abenteuer des Robin Hood, wird halten können. Eines davon immerhin Kennerspiel des Jahres und das andere nominiert zum Spiel des Jahres. Sehen wir uns nur die Illustrationen an, hat er sicherlich jetzt schon gewonnen. Denn, wenn ihr behauptet in Flamecraft würden die süßesten Drachen der Spielewelt zu sehen sein, dann schaut euch erstmal seine Kreationen in Drachenhüter an.

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Was spielst du so? – November 2023

Das Jahr rast nur so dahin und ich habe das Gefühl nicht mehr hinterherzukommen. Eben war noch Messe in Essen, jetzt ist schon fast Weihnachten. Ein paar Messemitbringsel stehen hier tatsächlich immer noch ungespielt rum, aber wir haben einfach kaum Zeit im Moment. Deswegen fällt der Monatrückblick auch ein wenig kürzer aus als gewohnt, denn wenn wir gespielt haben, dann meistens bekannte Spiele, damit wir uns die Regelerklärungen sparen. Deshalb kamen in letzter Zeit auch wirklich selten komplexere Spiele auf den Tisch. Ein paar Neuheiten sind aber dennoch wieder dabei. Ich möchte diesen Monatsrückblick aber auch noch für eine erste Ankündigung das Frühjahr betreffend nutzen. So wie es in diesem Jahr bei uns beruflich aussieht, werden wir im Frühjahr sehr eingespannt sein, weswegen der Output sich hier deutlich veringern könnte. Keine Garantie. Da ich den Blog ja auch als Ausgleich zum Beruf nutze, werde ich natürlich nicht Nichts mehr veröffentlichen, nur stellt sich die Frage, ob ich nach Überstunden und eventuell Wochenendearbeit noch genug Lust und Zeit aufbringen kann. Im April dürfte dann aber alles vorbei sein und ein sehr viel entspannterer Sommer auf uns warten. Aber bevor wir daran denken bringen wir erstmal das Jahr 2023 zu Ende.

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Projekt: Die perfekte Sammlung – 2006

Nach einer kurzen, messebedingten Pause, geht die begonnene Serie natürlich unvermittelt weiter. Wir haben noch einige Jahrgänge vor uns und bewegen uns schnellen Schrittes voran. In dieser Woche behandle ich den Jahrgang von 2006. Einem, von dem nicht wenige wahrscheinlich sagen würden, er wäre nicht so gut. Das kann ich so nicht ganz unterschreiben. Ich würde es eher andersherum drehen: es gab deutlich bessere! Beim Jahrgang 2006 befinden wir uns nun voll in meienr Selbstständigkeit als Ladenbesitzer. Viele der Spiele, von denen hier gleich die Rede sein wird, habe ich also persönlich versucht an den Mann und die Frau zu bringen. Dabei, werdet ihr sehen, begebe ich mich wieder ein wnig zwischen die Genres und habe ein ganz abwechslungsreiches Fünferpacket für das Kallax geschnürrt. Wenn ihr euch jetzt fragt, wovon der alte Mann da eigentlich redet, lest einfach weiter, es wird euch erklärt.

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Die Abenteuer des Robin Hood Erweiterung: Bruder Tuck in Gefahr

Die Abenteuer des Robin Hood Erweiterung: Bruder Tuck in Gefahr

Im Frühjahr 2021 hat uns Die Abenteuer des Robin Hood von Michael Menzel ganz schön aus den Socken gehauen. Mit solch einem Brettspiel, in dem er Tabletop-Mechaniken mit einem allmächtigem Zugbeutel auf einem adventskalenderartigen Spielbrett verband und das alles mit der bekannten Robin Hood Legende thematisch in ein tolles Paket verpackte, habe ich wirklich nicht gerechnet. Es war eines der besten Spiele dieses Jahrgangs und konnte vor allem Familien durch den superleichten Einstieg und die unkomplizierten Spielweisen begeistern. Wir hatten eine sehr kurzweilige Zeit mit dem Spiel und spielten es innerhalb einer Woche komplett durch. Recht bald wurde bekannt, dass Menzel an Nachschub arbeiten würde und auch online kamen weitere Szenarien dazu. Für diese interessierten wir uns aber nicht so sehr, sondern verstauten das Spiel ersteinmal im Regal und beschlossen auf die Erweiterung zu warten. Wir wollten das Spielbrett nicht mit weiteren Partien malträtieren und es für die Erweiterung aufsparen. Wer mehr über die Materialprobleme wissen möchte und ein paar Bilder zur Anschauung braucht, dem sei die Review zum Hauptspiel empfohlen. Nun ist es also endlich soweit gewesen und die Erweiterung kam auf den Tisch.

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Mehr heimliche Helden – Brettspiel Illustratoren Teil 2

Lange angekündigt und nie dazugekommen es zu veröffentlichen, lag der zweite Teil zu meinem Artikel über Brettspiel-Illustratoren, die mir persönlich besonders gut gefallen, in der Schublade. Nun ist die Zeit aber gekommen, denn über Weihnachten gab es einige persönliche Terminverschiebungen, so dass ich ein wenig Extrazeit hatte mir nochmal Gedanken über den Beitrag zu machen. Im Juni 2019 ging der erste Teil hier online und seitdem ist eine Menge passiert. Damit meine ich nicht nur in der großen, weiten Welt, sondern auch in der vergleichsweise kleinen Brettspielwelt. Damals habe ich den Beitrag geschrieben, weil ich fand, dass die Illustratoren zu wenig Würdigung erfahren, für mich aber immer auch ein wichtiger Teil des Gesamteindrucks sind. Seinerzeit war Carpe Diem ein Aufreger in der Szene, da Alea und Ravensburger so wenig Wert auf das Material, die Optik und letztendlich auch auf die Qualität ihres Spiels gelegt haben, dass überall Kopfschütteln für das an sich tolle Spiel von Stefan Feld aufkam. Natürlich bewies Kickstarter auch, dass es deutlich anders ging und Flügelschlag, gegen das Carpe Diem zum Kennerspiel des Jahres nominiert wurde, zeigte ganz deutlich, dass es auch anders geht.

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